Ayurveda

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2Ayurveda

Achtgliedrige Untersuchung:

Synonym 1 Synonym 2 Synonym 3

Astavidha Pariksha (Sanskrit). Achtgliedrige Diagnose (Deutsch). Eightfold Examination (Eglisch).

Wie der Name vermuten lässt, konzentriert man sich bei dieser Untersuchung auf acht Aspekte. Diese sind:

1. Puls-Untersuchung (= Nadi Pariksha )

2. Zungen-Untersuchung (= Jihwa Pariksha )

3. Untersuchung der Stimme (Siehe: Shabda )

4. Untersuchung der Haut (Siehe: Sparsha )

5. Untersuchung der Augen ( Drik Pariksha )

6. Untersuchung der Gesamterscheinung

7. Urin-Untersuchung (Siehe: Mutra )

8. Stuhl-Untersuchung (Siehe: Mala )

Siehe auch: Untersuchunqs- und Diagnose-Systeme .

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Acorus calamus Linn:

Synonym 1 Synonym 2 Synonym 3

Rasa : Tikta . Guna : Katu . Virya : -Vipaka : -

Doshas: VP-, K+

Kalmus (Deutsch). Sweet Flag (Englisch). Vacha (Sanskrit).

Acorus calamus ist eine strauchartige Pflanze, die überwiegend an Ufern von Teichen, Bächen oder sumpfigen Gräben wächst. Im Frühjahr bilden sich aus dem waagrecht liegenden Wurzelstock schwertartige Blätter, die bis zu einem Meter hoch wachsen. Im Hochsommer entsteht ein kantiger Stengel, der einen grünlich-gelben Blütenkolben trägt.

Verwendete Pflanzenteile:

Arzneilich verwendet wird das Öl des Wurzelstocks sowie das Wurzelstockholz.

Hauptindikationen:

Entspannend, anxiolytisch, konzentrations-fördernd, Gedächtnis-stärkend, ... Acorus calamus hilft bei Magenbeschwerden und steht im legendären Ruf lebensverlängernd zu wirken.

Obwohl Acorus Calamus im Ayurveda seit Jahrtausenden als Rasavana-Kur für die Nerven verwendet wird, hat es die amerikanischen FDA als für innere Anwendung ungeeignet eingestuft (genau wie Sassafras officinale ). Einer der Gründe warum man Kalmus-Öl nicht im öffentlichen Handel haben will, liegt darin, dass sich aus den im Öl enthaltenen Wirkstoffen durch einfachen chemischen Umbau Phenylethylamine herstellen lassen, die in der Wirkung MDMA ähnlich sind.

Applikationsformen:

Häufigste Applikationsform ist als alkoholischer Extrakt oder als Tinktur.

Alternative Applikation 1 - Zubereitung als Kaltauszuq:

Man verwendet vom zerkleinerten Wurzelstock einen Teelöffel pro Glas kaltes Wasser und lässt das Gemisch 8 Stunden lang ziehen.

Alternative Applikation 2 - Zubereitung als Warmauszuq:

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Ayurveda-Lexikon; Stand: 09. Januar 2008

Man giesst zerkleinerten Wurzelstock wie einen Tee mit heissem Wasser auf, dosiert einen Teelöffel des zerkleinerten Wurzelstocks pro Tasse und lässt 5 Minuten lang ziehen.

Alternative Applikation 3 - Pur:

Manchmal wird ein kleines Stück des Wurzelstocks gekaut um Phasen mentaler Müdigkeit zu überbrücken und Kopfschmerzen zu behandeln.

Pflanzenphysiologisch besteht ein Unterschied zwischen Wurzel und Wurzelstock. In den meisten Texten wird nur einfach von Wurzel gesprochen, gemeint ist jedoch meistens der Wurzelstock (= Rhizom ).

Für ein Verzeichnis aller im Ayurveda-Lexikon erfassten ayurvedischen Pflanzen siehe: Heilpflanzen .

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Adhibhautika:

Exogene Faktoren.

Siehe auch: Aqantuia , Nija und Adhvatmaka .

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Adhyatmaka:

Endogene Faktoren.

Siehe auch: Aqantuia , Nija und Adhibhautika .

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Agni:

Synonym: Teias .

Wörtlich: Feuer, Feuerschein.

Agni ist eins der 5 Mahabuta . Es wird in diesem Zusammenhang auch manchmal als Agni Mahabuta bezeichnet.

Agni wird hauptsächlich in der Bedeutung als Verdauungsfeuer verwendet. T_ejas bezieht sich mehr auf die Mahabuta .

Jeder lebende Körper ist das Produkt eines kontinuierlichen Prozesses der Verdauung und des Stoffwechsels (= Metabolismus). Agni ist in jeder lebendigen Zelle und in jedem lebendigen Gewebe. Es spielt daher eine entscheidende Rolle für die Gesundheit.

Es gibt verschiedene Arten von Verdauungsfeuer: Z. B.: Sathasagni, Dhatuagni, Bhutagni ... Immer jedoch meint Verdauungsfeuer bestimmte Arten von Stoffwechsel.

Gutes Agni gilt als eine der Grundvoraussetzungen für: Gesundes Immunsystem, gute Verdauung, gute Haut, gute Lern- und Auffassungsgabe, gute Konzentrations- und Gedächtnisfähiqkeiten . langes Leben ...

Wie lassen sich Störungen des Agni erkennen?

Es gibt äusserliche und innerliche Hinweise:

Äusserliche Hinweise:

Augen, Hautzustand, Hautfarbe, Haare, Fingernägel, Zungenbelag, Körpergeruch, ...

Innerliche Hinweise:

Geschwächte oder träge arbeitende Organe (Tiefe bzw. Oberflächlichkeit der Atmung, Dauer der Darmpassage, ...), Magen-Darm-Erkrankungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen (insbesondere Arterienverkalkung), Arthritis, Gicht, Diabetes, Fieber...

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Ayurveda-Lexikon; Stand: 09. Januar 2008

Die Untersuchung des Agni ist bei fast allen Ayurveda-Anwendungen ein zentrales Thema. Formell gehört die Untersuchung des Agni zur zehnqliedriqen Untersuchung .

Bei Untersuchung und Diagnose ist vor allem die Pitta-Verteilung zu beachten.

Siehe auch: Ernährung .

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Agnivesa:

Gilt als Schreiber der Charaka Samhita .

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Agantuja:

Bedeutung 1; Äusseres.

Bedeutung 2: Exogenes, z. B. bei psychiatrischen Störungen.

Siehe auch: Niia . Adhvatmaka und Adhibhautika .

Aharashakti:

Fähigkeit zur Nahrungsaufnahme.

Ahita:

Schädlich für die Gesundheit.

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Ahita-Ayu:

Eine für die Gesundheit der Gesellschaft nicht förderliche Lebensführung.

Hier beginnt: Dukha-Ayu .

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Ahamkara:

Ist das dritte der insg. 8 reinen Prinzipien der Schöpfung .

Im Ahamkara-Prinizip gehts um den Beginn der Individualität. In diesem Prinzip sind die 3 Gunas in ihrer reinen (= prakriti ) Form, nehmen aber gleichzeitig andere Zustände an, die Möglichkeit zur Aktivität und Kreativität haben.

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Airavata:

Weisser Elefant der u. a. in der Samudra Manthan auftaucht.

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Akasa:

Synonym: Akasha.

Akasa steht für Raum, Weite, Freiheit von Begrenzung und Widerstand. Akasa ist eines der 5 Mahabuta.

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Alaukika:

Besonders.

Siehe z. B.: 4 Quellen des Wissens nach Nvava

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Ama:

Bedeutung 1 Bedeutung 2 Bedeutung 3 Bedeutung 4 Bedeutung 5

Das, was unreif ist. Giftstoffe. Kontami nat. Schlacken. Unverdautes.

Ama kann in mindestens zwei Bereichen eine Rolle spielen: In der Psyche. Und in der Physiologie.

1. Psychisches Ama:

Psychisches Ama wird verursacht durch etwas, das man im Ayurveda als unbewusstes Leben bezeichnet. (Z. B. Ahita-Avu . Asatmvendrivarha samvoqa . ...). Es kann sich bemerkbar machen als Stress, Angst, Ärger, Schlafproblemen, Depressionen, usw. ...

2. Physisches Ama:

Am häufigsten wird der Ama als Sammelbegriff verwendet für etwas ganz Materielles: Giftstoffe, Toxine, Verunreinigungen, Schlacken ... Kurz: Für Substanzen und Stoffwechselprodukte, die sich im Gewebe , in Körperflüssigkeiten, in Organen oder Organbestandteilen ... ansammeln können.

Bei Personen im höheren Lebensalter ist Ama oft in höherer Stoffmengenkonzentration vorhanden, als bei jungen Personen. Von dieser Beobachtung gibts natürlich Ausnahmen. Alter und Ama-Stoffmengenkonzentration ist kein zwangsläufiger Zusammenhang. Es ist aber einer, der auffällig ist.

Ayurveda sieht in der Ansammlung von Ama eine der Hauptursachen für Gesundheits-Störungen. Daher konzentriert sich ein wesentlicher Teil der avurvedischen Behandlung auf die Frage wie man Ama vermeidet bzw. loswird. Eins der wichtigsten Verfahren hierbei ist die Panchakarma-Kur . die ayurvedische Anti-Aqinq Kur .

Die Panchkarma-Kur hat 3 aufeinanderfolgende Phasen:

1. Ama-pachana:

In der ersten Phase wird die Entgiftung / Gift-Ausleitung vorbereitet. Man beruhigt die Doshas , gleichzeitig erhöht man auf zellularer Ebene die Verdauungskraft / Verdauungsfeuer (= Agni ). Der Stoffwechsel wird angeregt. Die Ernährung auf leicht Verdauliches gestellt. Oft wird hier auch Abhvanga angewendet.

Bei der Behandlungsplanung wird zwischen Behandlungsvorbereitung und der eigentlichen Behandlung unterschieden. In diesem Sinn unterscheidet man zwischen Chronos (der physikalischen Zeitmessung der dahinfliessenden Zeit) und Kairos dem richtigen Zeitpunkt. (Siehe auch: Jvotish ).

2. Shodana:

Ama wird aus Zellen und Körper-Geweben entfernt. Z. B. mit einer Form von Svendana .

3. Shamana:

Phase der Stabilisierung.

Insgesamt besteht die Panchakarma-Kur aus 5 Handlungen .

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Amalaki

Synonym 1 Synonym 2 Synonym 3 Synonym 4 Synonym 5

Amara (Japanisch).

Amla (Hindi).

Emblic myrobalan (Englisch).

Emblica officinalis (Botanische Name).

Indian gooseberry (Englisch).

Rasa : Alle Rasa ausser Lavana und Amla . Guna : Laqhu , Shita . Ruksha . Virya : Shita . Vipaka : Madhura .

Doshas : VPK -

Wegen des hohen Vitamin C Gehalts ist die Amalaki eine Frucht, die am besten frisch gegessen wird. Mit der Lagerung nimmt die Vitamin C Konzentration rapide ab. Dennoch wird die Amalaki auch getrocknet. In dieser Form lässt sie sich in Müsli streuen und kann so z. B. die kohlenhydratreichen Rosinen ersetzen. Zu einem Pulver zerrieben findet man Amalaki als Bestandteil vieler ayurvedischen Nahrungsergänzungen: Amalaki ist eine Hauptzutat von Chyavanaprasha . Die Amalaki gilt als Anti-Aging-Pflanze und wird oft in der Rasayana-Kur eingesetzt. Männer schätzen sie als biologisches Anabolikum und Potenzmittel.

Für ein Verzeichnis aller im Ayurveda-Lexikon erfassten ayurvedischen Pflanzen siehe: Heilpflanzen

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Amla:

Sauer.

Für eine Liste der Geschmacksrichtungen mit entsprechender Dosha-Zuordnung siehe: Rasa

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Amla Rasa:

Sauerer Geschmack.

Für eine Liste der Geschmacksrichtungen mit entsprechender Dosha -Zuordnung siehe: Rasa .

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Amrit:

Amrit bedeutet wörtlich: Lebenselixier. Der Begriff taucht in der Samudra Manthan auf, der bekanntesten mythologischen Geschichte Indiens in der das Elixier den Devas und Asuras in einem Kumbh Amrit überreicht wird.

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Anamika:

Ringfinger.

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Anamnese:

Medizinisches Vorgespräch.

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Ayurveda-Lexikon; Stand: 09. Januar 2008

Ayurveda hat viele Anwendungsgebiete. Im Folgenden sei besonders der medizinische Aspekt berücksichtigt.

Das wichtigste: Mit einer Erkrankung oder medizinischen Frage sollte man immer zu einem Arzt gehen.

Ayurveda wird auch als Wellness angeboten. Wellness-Anbieter machen in der Regel keine medizinische Anamnese sondern stellen die Dosha-Konstitution fest. Auch damit kann man sehr brauchbare Ergebnisse erzielen.

Vielen Ayurveda-Ärzten ist es wichtig, sich von Wellness-Anbietern abzugrenzen. Andererseits kann man auch als Gesunder zu einem Ayurveda-Arzt gehen und nach etwas fragen, das nach verbreiteter westlicher Auffassung als Wellness bezeichnet wird. Wie angedeutet reagieren traditionelle Ayurveda-Ärzte manchmal sensibel auf das Wort Wellness.

Geht man nun als Patient zu einem Ayurveda-Arzt macht der sehr viel mehr, als nur die Dosha-Konstitution zu ermitteln. Die medizinische Anamnese beginnt in der Regel mit einer vorsichtigen, respektvollen Befragung und Untersuchung. Die Grundstruktur dieses Vorgehens findet sich in allen Heilkunde-Systemen wieder. Reihenfolge der Punkte kann sich ändern und mit anderen Untersuchungen und Begutachtungsformen überlappen:

1. Verdachts-Diagnose und Verdachts-Prognose: 1.1. Sadhva

1.2. Krucchrasadhva

1.3. Yapva

1.4. Asadhva

2. Intensität der Störung: 2.1. Mild

2.2. Schwer

3. Äthioloqische Faktoren : 3.1. Endogen

3.2. Exogen

4. Ort: 4.1. Geistig

4.2. Körperlich

5. Platz und Ursprung der Beschwerden: 5.1. Anatomische Lokalisierung der Störung (= Dushya )

5.2. Lokalisierung der Ursache (Wurzel)

6. Differentialdiagnose: 6.1. Abgrenzung anderer Krankheiten / Symptombilder

6.2. Komorbidität

7. Behandlung: 7.1. Erfordert lindernde Massnahmen

7.2. Erfordert reinigende Massnahmen

7.3. Erfordert operative Massnahmen

Das ayurvedische Erstgespräch ist relativ zeitintensiv. Zwischen 45 und 90 Minuten sind durchaus üblich. Neben Gesprächen und Untersuchungen sind oft auch detaillierte Fragebögen enthalten mit Fragen, die auf den ersten Blick überraschend wirken mögen, die für ein ganzheitliches Heilkundesystem jedoch absolut sinnvoll sind.

Nachdem angesehen, begutachtet, untersucht und befunden wurde, was behandelt werden soll, folgt meist eine Diagnose . Dann wählt der Arzt eine passende Behandlungs-Methode und erstellt - falls notwendig - einen Behandlungsplan.

Systematische Erforschung von Krankheiten und deren logische Ableitungen bezüglich Heilungs- und / oder Behandlungsmethoden bilden die gemeinsame Grundlage aller medizinischen Fachrichtungen.

Pathogenese heisst im Sanskrit Samprapti .

Die Theorie mit der im Ayurveda Entstehung und Verlauf von Symptomen und Krankheiten beschrieben wird, heisst Kriyakala .

Speziell zu avurvedischen Untersuchunqs- und Diagnose-Systemen siehe auch: Dosha-Test : Tri-Dosha-Diagnose .

achtgliedrige Untersuchung , zehngliedrige Untersuchung.

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Anti-Aging-Kur:

Die ayurvedische Anti-Aging-Kur heisst Rasajana und ist auch bekannt als Verjüngungskur .

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Ayurveda-Lexikon; Stand: 09. Januar 2008

Rasajana ist eine der am häufigsten nachgefragten Ayurveda -Anwendungen.

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Anulomana:

Milde Abführbehandlung.

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Anuvasana Basti:

Synonym: Anuvasana Vasti.

Abführbehandlung(en) mit therapeutischem, konstitutions-qerechtem Öl.

Ist in der Schule nach Charaka ist das Anuvasana Basti Teil der Panchkarma-Kur .

Siehe auch: Basti: Vasti.

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Apa:

Siehe: Jala.

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Apa Mahabuta:

Siehe: Jala.

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Ardraka:

Synonym 1: Ardraaka. Synonym 2: Ardrak.

Frischer Ingwer .

Rasa : Katu .

Guna von Ardraka : Ruksha . Guru , Tikshana .

Virva : Ushna .

Vipaka : Madhura .

Die brech-hemmende Eigenschaft von Ingwer ist überwiegend auf den Inhaltsstoff Shoqaol zurückzuführen. Dieser Stoff ist im frischen Ingewer in deutlich höheren Konzentrationen vorhanden als im getrockneten. Frischer Ingwer wird angewendet bei Menstruationsbeschwerden, Magenverstimmung, Brechreiz und Brechdurchfall, Stuhlgangproblemen ...

Die frische Ingwerwurzel enthält grosse Mengen leicht flüchtiger Öle, sogenannten Zinqiberenen . die entzündungshemmende und antibakterielle Eigenschaften haben.

Für den typischen, leicht scharfen Geschmack, der den Ingwer auch als verbreitetes Küchengewürz beliebt macht, ist der Inhaltstoff Gingeroi verantwortlich.

Zubereitung Ingwer-Tee:

Pro Tasse nehme man einen Teelöffel frisch gehackten Ingwerwurzelstock. Gekochtes Wasser drüber. Glas abdecken und 10 Minuten ziehen lassen. Vor dem Trinken durch ein Sieb giessen. Empfohlen sind täglich 3 bis 4 Tassen, je eine nach den Mahlzeiten. Bei Bedarf mit Honig süssen.

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Zubereitung Ingwer-Saft:

Für eine Portion nehme man ein Stück Ingwerwurzelstock mitsamt der Schale (ca. 7 bis 9 cm), reibt es fein und

presst es mit dem Löffelrücken durch ein Sieb.

Alternativ kann man den Ingwerwurzelstock mit etwas Flüssigkeit in einen Mixer oder Entsafter geben.

Zubereitung kandierter Ingwer:

Man nehme eine Saucen-Pfanne und verrühre eine halbe Tasse Apfelsaft mit einer viertel Tasse Ahornsirup. Diese Michung lässt man unter Rühren kurz aufkochen. Danach füge man eine halbe Tasse geschnittenen frischen Ingwerwurzelstock hinzu und lasse den Sud ohne Deckel leicht köcheln, bis die Flüssigkeit verdunstet ist. Zum kandieren legt man die so vorbereiteten Ingwerwurzelstöcke auf Backpapier und gibt sie bei 200 Grad für etwa 90 Minuten in den Ofen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

Für ein Verzeichnis aller im Ayurveda-Lexikon erfassten ayurvedischen Pflanzen siehe: Heilpflanzen

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Areca catechu:

Synonym 1 Synonym 1 Synonym 2 Synonym 3 Synonym 4

Arekanuss (Deutsch). Betel nut (Englisch). Betelnuss (Deutsch). Betelpalme (Deutsch). Puga (Sanskrit).

Die Areca catechu ist eine meist einstämmige Fiderpalme. Sie kann bis zu 25 m hoch werden. Die roten Früchte sind etwa so gross wie ein Hühnerei und umfassen mit rötlichem, zähem Fasermaterial und etwas Fruchtfleisch die eigentlichen Kerne.

Als Betelnuss wird recht unspezifisch die gesamte Pflanze, die Früchte, wie auch die eigentlichen Kerne bezeichnet.

Die Früchte wachsen in Haufenform an einer Art sehr grossen Rispe. Daher der Name Puga für Haufen.

Verwechslung:

Namensverwechslung möglich mit Piper betle L; einem kleinen Kraut, auch bekannt als Betelpfeffer.

Für ein Verzeichnis aller im Ayurveda-Lexikon erfassten ayurvedischen Pflanzen siehe: Heilpflanzen .

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Arishta:

Sanskrit für: Azadirachta indica.

Für ein Verzeichnis aller im Ayurveda-Lexikon erfassten ayurvedischen Pflanzen siehe: Heilpflanzen .

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Arjuna:

Botanischer Name: Terminalia arjuna.

Rasa : Kashava . Guna : Laghu , Ruksha . Virya : Shita . Vipaka : Katu .

Arjuna ist unter anderem ein sehr gutes Herz-Stärkungsmittel. Bei Herzerkrankungen wird es in Form von Kshirapaka verabreicht.

Für ein Verzeichnis aller im Ayurveda-Lexikon erfassten ayurvedischen Pflanzen siehe: Heilpflanzen .

NACH

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Artemisia absinthium:

Synonym 1 Synonym 2 Synonym 3 Synonym 4 Synonym 5 Synonym 6

Alsem.

Artemesia absinthium. Bitterer Beifuß (Deutsch). Gemeiner Wermut (Deutsch). Indhana (Sanskrit). Wermutkraut (Deutsch).

Die Artemisia-Art umfasst sehr viele Unterarten, die teilweise auch unter den Namen Artemesia bekannt sind. Im Ayurveda-Lexikon werden die Arten unter Artemisia besprochen, da der botanische Name auf die griechische Göttin Artemis zurückgeht, die diese Heilpflanze gemäss griechischer Mythologie dem Zentauren Chiron (Mentor von Esculapios) verabreicht hatte.

Die Artemisia absinthium ist in Asien, Europa, Nord- und Südamerika verbreitet, sie liebt warmes Klima und trockene, steinige, kalkhaltige Böden. Wermutkraut ist ein Halbstrauch, der etwa 80 bis 100 cm hoch wird. Die zwei- bis dreifach geteilten Laubblätter sind haarig, filzartig, weissgrau. Die gesamte Pflanze verströmt den typischen Wermut-Geruch. Blütezeit ist Juli bis September. Blütenstände sind rispenartig.

Verwendete Pflanzenteile:

Blätter.

Bester Erntezeitpunkt ist kurz vor der Blüte.

Indikation:

Die Artemisia absinthium ist die Artimesia-Art, die am häufigsten zur Herstellung von Spirituosen (Absinth und Vermouth) verwendet wird.

Pharmazeutisch aktive Inhaltsstoffe:

Das ätherische Öl (nur 0,03 % bis 0,3 %) enthält verschiedene Terpene und Terpenderivate.

Die wichtigsten sind:

1,8-Cineol

4-Terpineol

Borneol

Kampfer

Linalool

Thujon

a-Cardinol

sowie Mono- und Sesquiterpene.

Zusammensetzung und Konzentration schwankt in Abhängigkeit von Boden, Klima, Dünger und Erntezeitpunkt.

Botanisch interessant sind vor allem die Wermutblätter. Über T-förmige Drüsenhärchen sondern sie u. a. Absinthin und Artabasin aus. Bei Regen gelangen die Stoffe in den Boden und hindern dort mögliche Konkurrenzpflanzen am Wachstum.

Für ein Verzeichnis aller im Ayurveda-Lexikon erfassten ayurvedischen Pflanzen siehe: Heilpflanzen

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Artemisia annua:

Synonym 1: Chinesischer Beifuss (Deutsch). Synonym 2: Quinqhaosu (Chinesisch).

Wird häufig verwendet bei der Moxibustion .

Für ein Verzeichnis aller im Ayurveda-Lexikon erfassten ayurvedischen Pflanzen siehe: Heilpflanzen .

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Artemisia vulgaris:

Synonym 1: Nagadamni (Sanskrit).

Für ein Verzeichnis aller im Ayurveda-Lexikon erfassten ayurvedischen Pflanzen siehe: Heilpflanzen

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Artha:

Wohlstand.

Siehe auch: Purusharta.

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Arzneiformen:

Die Lehre von der Arznei-Zubereitung und den Arzneiformen nennt man Galenik. Im Ayurveda sind folgende Arzneiformen gebräuchlich:

1. Abkochung (= Kasaya)

2. Paste (= Kalka)

3. Pulver (= Curna)

4. Infusion (= Phanta) oder kalte Infusion (= Shitakasaya)

5. Saft (= Svarasa)

6. Abkochung in Milch (= Ksirapaka)

7. Auflösen von Pulver in Flüssigkeit (= Bhavana)

8. Medizinisches Öl (= Taila Paka)

9. Halbfester Sirup (= Avaleha)

10. Medizinische, alkoholhaltige Flüssigkeiten (= Asava und Arista)

11. Medizinisches Ghee (= Ghrita )

12. Röstung (= Putapaka)

13. Tabletten (= Vati)

14. Grosse Pillen (= Modaka)

Siehe auch: Pancha Kasaya Kalpana .

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Asadhya:

Asadhya bedeutet, dass dem behandelnden Arzt keine passende Heilmethode bekannt ist oder die ihm bekannte medizinische Kunst bisher keine passende Heilmethode entwickelt hat. Die Aussage Asadhya basiert auf medizinisch-statistischen Untersuchungen bzw. Erfahrungswerten. Asadhya muss unterschieden werden von Yapva .

Siehe auch: Anamnese .

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Asatmyendriyarha samyoga:

Asatmyen bedeutet unnatürlich. Driyarha bedeutet Sinnengebrauch.

Der Ausdruck bezieht sich auf die unnatürliche Exposition von extrem schwachen oder extrem starken Sinneseindrücken. (Siehe auch: Desha .)

Die Verhaltenstherapie kennt mit den Methoden Flooding und Deprivation etwas entfernt Vergleichbares.

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Asava:

Flüssige Zubereitung aus fermentierten Kräutern. Vor dem Trinken werden oft Gewürze zugesetzt.

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Asha Prakriti:

Ayurveda lehrt 8 reine Prinzipien der Schöpfung. Diese sind:

1. Avyakta .

2. Mahat.

3. Ahamkara und

4. die 5 Tanmatra .

Alle 8 Prinzipien liegen in reiner (= prakriti ). ursprünglicher und unvermischter Form vor. Nach avurvedischer Sicht stammt von diesen 8 reinen Prinzipien das gesamte Universum.

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Ashrama:

Wörtlich: Ashram = Ort

Genau wie es 4 Lebensphasen gibt ( Purusharta ) gibt es auch 4 Orte, an denen man sich den Lebensphasen entsprechende Werte aneignen kann. Diese Orte sind:

1. Brahmacharya.

2. Garhasthya.

3. Vanaprastha.

4. Sanyasa.

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Ashwagandha:

Synonym 1 Synonym 2 Synonym 3

Withania somnifera Dunal (Botanischer Name)

Winterkirsche (Deutsch):

Ashvaganda.

Rasa : Kashaya , Madhura , Tikta . Guna : Laqhu , Sniqdha . Virva : Ushna . Vipaka : Madhura .

Doshas : VK-; P+ (senkt Vata, Kapha, erhöht Pitta)

Die Ashwagandha ist ein bei guten Bedingungen bis zu zwei Meter hoch werdender Busch und zählt zu den am häufigsten verordneten ayurvedischen Heilpflanzen . Die Inder lieben diese Pflanze auch deshalb, weil man aus den gemahlenen Samen einen Ersatz für Lab (einem Enzym , dass überlicherweise aus Mägen junger Kälber gewonnen wird) herstellen kann. Somit ermöglicht der Samen der Ashwagandha die vegetarische Herstellung von Käse.

Verwendete Pflanzenteile:

Wurzelstock und Blätter.

Die wildwachsende Form der Ashwagandha wird meist äusserlich verwendet. Die kultivierte Form wird für innerliche Anwendungen bevorzugt.

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Ayurveda-Lexikon; Stand: 09. Januar 2008

Indikationen:

Unter allen anderen Wirkungen heben die ayurvedischen Texte vor allem die stärkende und fettreduzierende Wirkung der Ashwagandha hervor. Forschungen haben ergeben, dass die Wirkstoffe in der Ashwagandha die Serum-Immunoglobuline Ig A, Ig G und Ig M fördern. Wegen ihrer entzündungshemmenden Wirkung wird die Ashwagandha auch traditionell genutzt bei Behandlung rheumatischer Arthritis.

Wie der lateinische Namenszusatz somnifera andeutet, wirkt die Ashwagandha auch stress-beruhigend und schlaffördernd. Hauptverantwortlich dafür sind die Alkaloide Somniferin und Somnin.

Wörtliche Bedeutung von Ashwagandha ist Geruch des Pferdes. Dies bezieht sich einmal auf den Duft der Blüten, andererseits auf die pharmazeutische Wirkung. Ein ayurvedisches Sprichwort sagt: Ashwagandha lässt Stress und Sorgen wie auf einem Pferd davongaloppieren ...

Applikationsform:

Zur Einnahme bei Stress-Behandlung wird üblicherweise das Pulver des Wurzelstocks mit wenig Ghee oder Öl gemischt.

Die Blätter werden zur antiviralen und antibiotischen Behandlung verwendet.

Für ein Verzeichnis aller im Ayurveda-Lexikon erfassten ayurvedischen Pflanzen siehe: Heilpflanzen .

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Asparagus racemosus:

Synonym 1: Shatavari (Sanskrit).

Für ein Verzeichnis aller im Ayurveda-Lexikon erfassten ayurvedischen Pflanzen siehe: Heilpflanzen .

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Astavidha Pariksha:

Siehe: Achtqliedriqe Untersuchung .

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Astrologie:

Siehe: Jvotish .

Asthi:

Bedeutung 1 Bedeutung 2 Bedeutung 3 Bedeutung 4

Knochen (Hauptbedeutung).

Knorpel.

Nägel.

Zähne.

Siehe: Marma

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As u ras:

Synonym: Ashuras. Dämonen.

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Ayurveda-Lexikon; Stand: 09. Januar 2008

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Atharva Veda:

Die Atharva Veda gilt als einer der wichtigsten Haupttexte des Ayurveda . In Hymnen und Versen beschreibt sie methodisch geordnet medizinische Symptome, Krankheiten, Therapieempfehlungen sowie Möglichkeiten zur Gesunderhaltung.

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Äthiologie:

Ursachenlehre.

Wie jedes medizinisch-therapeutische System, existiert auch im Ayurveda eine Ursachenlehre. Im Ayurveda bezieht man sich darauf meist mit dem Begriff Nidana .

Weitere Anknüpfpunkte der Äthiologie sind beschrieben bei den Stichworten Anamnese und Krivakala .

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Atma:

Wörtlich: Seele.

Alles, was man denkt, fühlt, tut... kann Atma krank oder gesund machen, kann es schwächen oder kräftigen, kann die Harmonie fördern oder stören. Atma kann den Körper dauerhaft oder vorübergehend verlassen. Solang es im Körper ist, kann es von Gedanken, Gefühlen, Handlungen ... beeinflusst werden.

Siehe: Zoroastrismus

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Atreja:

Gilt als Begründer der indischen Medizin.

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Avastha:

Stadium.

Die Einschätzung des Stadiums einer Krankheit gehört zur zehngliedrigen Untersuchung . Eine grosse Hilfe zur Avastha-Bestimmung ist das Krivakala -Svstem.

Siehe auch: Untersuchungs- und Diagnose-Systeme

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Avesta:

Siehe: Zend Avesta

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Avicenna:

Synonym 1: Abu Ali al-Husayn ibn Abd Allah ibn Sina. Synonym 2: Abu Ali Sina.

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Ayurveda-Lexikon; Stand: 09. Januar 2008

Synonym 3: Ibn Sina.

Sehr wichtiger persischer Arzt und Philosoph (980 bis 1037 n. Chr.). Seine beiden wichtigsten hinterlassenen Werke heissen Sita und Qanun.

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Avyakta:

Wörtlich: Ungreifbar.

Synonym: Mula Prakrit , Mula bedeutet Wurzel. Und Prakrit in diesem Fall reine Natur.

Avyakta ist das erste der insg. 8 reinen Prinzipien der Schöpfung . Es ist die Ursache des Universums, die selber keine Ursache hat.

Die Ursache hat jedoch 3 Eigenschaften die man im Ayurveda als Gunas bezeichnet. Diese Gunas sind: Sattva . Raias und Tamas . Jedes Guna liegt im Avyakta rein vor, überlagert sich nicht, ist unvermischt.

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Ayurveda:

Synonym 1: Ajurveda. Synonym 2: Ayurweda.

Wörtlich: Ayur von Ayush = Leben. Und Veda = Wissen und Schrift.

Ethymologisch korrekt heisst es: Der Ayurveda. Umgangssprachlich häufiger ist: Das Ayurveda.

Ayurveda ist die Wissenschaft vom guten Leben. Es zeigt Wege, wie man das Leben lange lebt, gesund lebt und

sein Leben geniesst.

Ayurveda bedeutet: Dem Leben mehr Jahre und den Jahren mehr Leben geben.

Es bedeutet: Die Gesundheit des Gesunden schützen und fördern, und die Krankheit des Erkrankten behandeln und

lindern. ( Charaka Samhita . Su. 30,26)

Es bedeutet: Ein gutes, die Gesundheit stärkendes Leben zu führen. Die Botschaft ist relativ einfach: Tu, was

gesund ist. Meide, was krank macht.

Ayurveda sieht den Menschen - in der Gesundheit, wie auch in der Krankheit - immer in seiner Beziehung zur Umwelt. Gesundheit beginnt mit Hita-Avu .

Die ayurvedische Behandlungsformen und Therapien gliedern sich in regelmässige, beruhigende und mobilisierende Behandlungen (sog. Pooia : Nebenbehandlungen und Hauptbehandlungen).

Ayurveda gilt als ältestes Medizin-System der Welt. Historisch hat sich Ayurveda aus einem Teil der Veden entwickelt, insbesondere der Atharva Veda . Historische Herkunftsländer sind Indien und Sri Lanka.

Quicklinks zu den im Ayurveda-Lexikon häufigst gesuchten Begriffen: Anti-Aqinq-Kur , Diät , Krivakala , Meditation Panchkarma . Zur Liste mit den im Ayurveda-Lexikon enthaltenen ayurvedischen Heilpflanzen, siehe: Heilpflanzen .

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Azadirachta indica:

Synonym 1: Arishta (Sanskrit). Synonym 2: Neem (Sanskrit).

Für ein Verzeichnis aller im Ayurveda-Lexikon erfassten ayurvedischen Pflanzen siehe: Heilpflanzen .

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B

Bahya Snehana:

Äusserlich angewendete Ölbehandlung. Siehe auch: Panchkarma-Kur.

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Baspa Sveda:

Warmes Bad mit speziell auf den Klienten abgestimmten ayurvedischen Kräutern. Die Kräuter wirken dabei einerseits über die Haut. Andererseits wirken Aerosole und inhalierte Düfte über Nase und Lunge.

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Bala:

Bedeutung 1 Bedeutung 2 Bedeutung 3

Kind. Synonym von Bala in Bedeutung 1: Kaumura. Heilpflanze mit botanischem Namen: Sida cordifolia . Stärke, Fitness.

Zu Bedeutung 2:

Synonym 1 Synonym 2 Synonym 3 Synonym 4

Sida cordifolia (Botanischer Name) Sandmalve (Deutsch). Sidakraut (Deutsch). Country Mallow (Englisch).

Rasa : Madhura .

Guna : Guru , Sniqdha . Pichchhila .

Virya : Shita .

Vipaka : Madhura .

Die Sandmalve enthält u. a. die Alkaloide Ephedrin und Pseudoephedrin. Die Wirkung ist anregend und kräftigend. In dieser Eigenschaft ist das Pulver der Sandmalve z. B. Bestandteil von Erkältungsmedikamenten und Appetitzüglern ... und Mischungen die unter dem Sammelbegriff Herbai Extasy angeboten werden. Beispiele für weitere Anwendungsgebiete sind Nervenerkrankungen wie z. B. Gesichtslähmung oder Hemiplegia.

Für ein Verzeichnis aller im Ayurveda-Lexikon erfassten ayurvedischen Pflanzen siehe: Heilpflanzen .

Zu Bedeutung 3:

Ayurveda kennt drei Arten von Stärke, die eine Person haben kann:

1. Sahaj bala :

Natürliche Stärke. Diese erste Art der Stärke ist ein Sammelbegriff für die Grundausstattung einer Person: Knochenbau, Immunsystem, psychische Belastbarkeit . ...

2. Kalai bala :

Stärke im Verhältnis zum Lebensalter . Hier gehts auch um soziale Stärke.

3. Yuktikrut bala:

Erworbene Stärke. Diese Art der Stärke erhält man durch Training, bestimmte Ernährung . Bildung ...

Die Untersuchung der Stärke ist ein Punkt der zehngliedrigen Untersuchung .

Siehe auch: Untersuchungs- und Diagnose-Systeme .

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Bala Chikitsa:

Synonym: Kaumura-Britya-Tantra.

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Ayurveda-Lexikon; Stand: 09. Januar 2008

Texte über die Fachrichtung Pädiatrie.

Basti:

Der Begriff Basti hat zwei Bedeutungen:

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Snyonym 1 im Bedeutung 1 Snyonym 2 im Bedeutung 1 Snyonym 3 im Bedeutung 1 Snyonym 4 im Bedeutung 1

Darmspülung (Deutsch). Enema (Englisch). Enemata (Lateinsich). Einlauf (Deutsch).

1. Basti bezeichnet bestimmte Arten von Einlaufen, z. B. im Rahmen einer Panchkarma-Kur .

Im Ayurveda kennt man rund 30 verschiedene Arten von Basti: Entgiftende, reinigende, abführende, aufbauende , schmerzstillende, ... In dieser Bedeutung wird auch der Begriff Vasti verwendet.

In der Panchkarma-Kur wird z. B. nach der Schule von Charaka ein Anuvasana Basti (Einlaufe mit Öl) und Nirooha Basti (Einlaufe mit Abkochungen) appliziert.

Als Substanz werden meist Öle wie Rhizinusöl, Kalmusöl , Sesamöl, Ghee , ... verwendet. Je nach Dosha-Konstitution und Gesundheitszustand wird

- manchmal nur die Ölsubstanz verwendet.

- manchmal werden Abkochungen von Heilkräutern verwendet.

- manchmal Mischungen von Ölsubstanz und Kräuterabkochungen. Die Anwendung ist immer rektal.

Manchmal wird die Anwendung mit Gabe von Suppositorien (= Zäpfchen) oder weiteren Darmspülungen kombiniert.

2. In einer zweiten Bedeutung wird Basti für Ölungen und Stauungen von Öl- oder Ghee verwendet.

In dieser zweiten Bedeutung werden die Bastis an verschiedenen Körperregionen äusserlich angewendet. Um das Öl oder Ghee an bestimmten Regionen zu können, verwendet man Teigringe oder spezielle Haltevorrichtungen.

Beispiele für Stauungs-Bastis:

Shiro-Basti (= Kopf-Basti, um das Öl zu halten wird eine spezieller, zylinderartiger Hut verwendet) Kati-Basit (= Rücken-Basti) Netra-Basti (= Augen-Basti)

Bastis haben ein sehr breites Anwendungsspektrum: Erkältungen, Fieber, Halsschmerzen, Kopfschmerzen, Rückenschmerzen, Magenschmerzen, Übersäuerung, Nierensteine, sexuellen Störungen, Darmsanierung, Obstipation, ...

Bei Diagnose und Behandlung ist vor allem auf die Vata-Verteilung zu achten.

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Beifuss, chinesischer:

Siehe: Artemisia vulgaris .

Wird häufig verwendet bei der Moxibustion .

Für ein Verzeichnis aller im Ayurveda-Lexikon erfassten ayurvedischen Pflanzen siehe: Heilpflanzen .

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Betelnuss:

Synonym für Areca catechu .

Für ein Verzeichnis aller im Ayurveda-Lexikon erfassten ayurvedischen Pflanzen siehe: Heilpflanzen .

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Ayurveda-Lexikon; Stand: 09. Januar 2008

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Bhaishajya kalpana:

Pharmakologie.

Die meisten ayurvedischen Medikamente sind pflanzlicher Herkunft wobei die Pflanzen frisch oder als Zubereitung verwendet werden.

Im Ayurveda gibts fünf besonders häufig verwendete Formen der Pflanzen-Zubereitung. Diese 5 Formen sind allgemein bekannt als Pancha Kasava Kalpana , wörtlich: Fünf pharmazeutische Prozesse.

Für ein Verzeichnis aller im Ayurveda-Lexikon erfassten ayurvedischen Pflanzen siehe: Heilpflanzen .

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Bhanga:

Synskritfür: Cannabis indica .

Für ein Verzeichnis aller im Ayurveda-Lexikon erfassten ayurvedischen Pflanzen siehe: Heilpflanzen .

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Bharadwaja:

Laut avurvedischer Überlieferung war Baharadwaja der erste Mensch, der das avurvedische Wissen erhielt.

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Bhasma:

Asche.

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Bheda:

Bheda bezeichnet beim Kriyakala das Stadium der Differenzierung (= Stadium 6 ).

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Bhringaraja:

Botanischer Name: Eclipta alba

Synonym 1 Synonym 2 Synonym 3 Synonym 4

Bhringaraj (Sanskrit). Bhamgra. Bhangra (Hindi). Takasaburo (Japanisch).

Rasa : Katu . Tikta. Guna : Laqhu . Ruksha . Virva : Ushna . Vipaka : Katu .

Doshas : VK-; P+

Arzneilich verwendet wird meist das Pulver der Blätter oder Saft der frischen Blätter.

Hauptindikationen: Antiseptisch, antiviral (Ranikhet, Hepatitis), Leber-reinigend, Gedächtnis-stärkend ...

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Ayurveda-Lexikon; Stand: 09. Januar 2008

Bhringaraja findet u. a. in der Rasavana-Kur Verwendung. Als spezielle Öl-Zubereitung (Blätter verkocht mit Sesam oder Kokusnuss-Öl) gibt es grau gewordenen Haaren die ursprüngliche Farbe zurück und lässt die Haut frisch aussehen.

Für ein Verzeichnis aller im Ayurveda-Lexikon erfassten ayurvedischen Pflanzen siehe: Heilpflanzen

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Bhutadi:

Synonym: Bhutadi Ahamkara.

Bhutadi ist im Ahamkara der Zustand, den Tamas einnimmt um kreativ werden zu können.

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Bockshornklee:

Siehe: Triqonella foenum qraecum L .

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Boerhavia diffusa:

Synonym 1: Punarnava (Sanskrit).

Für ein Verzeichnis aller im Ayurveda-Lexikon erfassten ayurvedischen Pflanzen siehe: Heilpflanzen .

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Boswellia serrata:

Synonym 1 Synonym 2 Synonym 3

Boswellia glabra Roxb (Botanischer Name) Indischer Weihrauch (Umgangsname). Shallaki (Sanskrit).

Rasa : Madhura . Tikta . Kashava . Guna : Sniqdha . Guru . Virva : Shita . Vipaka : Tikshana .

Der indische Weihrauchbaum wird zwischen 1,50 bis 7,50 Meter gross, wächst in trockenen Gebieten und hat eine papierartig abblätternde Rinde. Zur Blütezeit bildet er bis zu 25 cm lange Blütendolden.

Die Ernte von Weihrauch dauert mehrere Monate und ist ein relativ aufwändiges Unternehmen.

Verwechslunqsmöqlichkeiten:

Boswellia sacra (Arabischer Weihrauch, Boswellia carterii Birdw.) Boswellia fereana (Elemi-Weihrauch)

Boswellia dalzielii (Dalziels Weihrauch, Westafrikanischer Weihrauch) Boswellia papyrifera (Äthiopischer Weihrauch, Amyris papyrifera).

In Europa und USA ist eine Balkonpflanze, die als Weihrauch (vereinzelt auch als Weihrauchkraut oder Mottenkönig) bezeichnet wird - diese Balkonpflanze gehört zur Gattung der Harfensträucher (Plectranthus) und darf nicht mit den Boswellia-Arten verwechselt werden; auch wenn sie ähnlich aussieht und riecht.

Indikationen:

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Ayurveda-Lexikon; Stand: 09. Januar 2008

Der legendäre persische Arzt und Philosoph Avicenna empfiehlt die innere Anwendung von Harzperlen des indischen Weihrauchs mit den Worten: nutzt dem Verstand und stärkt ihn.

Weihrauch ist ein wichtiges Rasavana der Avruveda-Medizin . Auch die westliche Medizin ist seit kurzem auf den indischen Weihrauch aufmerksam geworden, da er exzellent bei rheumatischen Erkrankungen hilft und in manchen Fällen Kortison-Therapien ersetzen kann. Weitere Indikationen sind: Morbus Crohn, Colitis ulcerosa, Polyarthritis (chronische Gelenkentzündung) ...

Hauptwirkstoff im Weihrauch sind Boswellinsäuren (vereinzelt auch Boswelliasäuren genannt):

? 11-keto-ß-Boswellinsäureacid

? ß-Boswellinsäure

? Acetyl-11-keto-ß-Boswellinsäure

? Acetyl-ß-Boswellinsäure

Kontraindikation:

Personen, mit hohem Vata -Anteil in der Konstitution : Gastritis (verursacht durch die Vipaka -Eiqenschaft Tikshana), Allergie, Unverträglichkeit gegen einen der Wirkstoffe ...

Wirkung der Boswellinsäuren bei entzündlichen Erkrankungen:

Boswellinsäuren hemmen Entzündungen.

Sichtbare Zeichen von Entzündungen können sein: Rötung, Schwellung, Ödembildung, Wärmeempfindungen, gestörte Organfunktionen oder gestörte Gelenksfunktionen und oft Schmerzen.

Entzündungen werden im Körper durch ein bestimmtes Enzym verursacht. Das entzündungsverursachende Enzym heisst 5-Lipoxygenase und führt dazu, dass sich im Körper sogenannte Leukotrienen ansammeln.

Leukotrienen sind körpereigene Stoffwechselprodukte, die für den Erhalt einer Entzündung haupt-mitverantwortlich sind.

Bleibt eine Entzündung über längere Zeit bestehen, spricht man von chronischer Entzündung.

Das bedeutet: Wo eine Entzündung ist, da ist auch eine erhöhte Leukotrienen-Konzentration im betroffenen Gewebe.

Senkt man die Leukotrienen-Konzentration, geht auch die Entzündung zurück.

Und genau das bewirken die Boswellinsäuren: Sie hemmen bzw. inaktivieren das Enzym 5-Lipoxygenase. Somit können keine Leukotrienen ansammeln. Ohne Leukotrienen-Ansammlung keine Entzündung.

Bei entzündlichen Erkrankungen wird der indische Weihrauch als natürliches Pulver, innerlich genommen, meist in Form einer 200 mg bis 400 mg Kapsel, 3 mal täglich, je eine nach der Mahlzeit.

Der Wirkmechanismus von Weihrauch bei entzündlichen Erkrankungen ist relativ gut belegt.

Die gedächntisfördernde Wirkung wurde durch Tierversuche mit Mäusen belegt.

Verfügbarkeit:

Indischer Weihrauch ist momantan in Deutschland ein rezeptpflichtiges Arzneimittel, in Österreich kann er jedoch frei gekauft werden (Stand der Information: November 2007).

Als Duft- und Räucherstoff ist der indische Weihrauch in Deutschland wie Österreich frei erhältlich.

Viele indischen Bauern spritzen Substanzen auf Ihre Plantagen, die sich auf Jahrzehnte in den Böden festsetzen -die Produkte sind allenfalls als Räucherstoff zu verwenden, keinesfalls jedoch als Medikament oder Nahrungsergänzung. Phytopharmazeutische Arzneimittel werden üblicherweise auf Belastung mit Schwermetallen getestet. Bei Räucherstoffen ist ein solcher Test nicht üblich.

Für ein Verzeichnis aller im Ayurveda-Lexikon erfassten ayurvedischen Pflanzen siehe: Heilpflanzen .

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Brahimi:

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Ayurveda-Lexikon; Stand: 09. Januar 2008

Synonym 1 Synonym 2 Synonym 2 Synonym 3 Synonym 4 Synonym 5

Centella asiatica (Botanischer Name).

Herpestis moniera (Botanischer Name).

Hydrocotyle lunata.

Hydrocotyle asiatica.

Indischer Wassernabel (Deutsch).

Tiqerqras (Deutsch).

Häufigste Verwechslung mit Mandukaparni, botanischer Name: Bacopa monniera ( Brahmi ).

Sowohl die Centella asiatica wie auch die Bacopa moniera haben ähnliches Aussehen, ähnliche Eigenschaften,

ähnliche und sogar gleiche umgangssprachliche Synonyme, ...

Charaka beschreibt beide Pflanzen mit Wirkung auf das zentrale Nervensystem; beschreibt jedoch die Centella

asiatica ( Brahimi ) als wirksamer bei Depressionen, Angst, Epilepsie ...

Die Mandukaparni ( Brahmi ) wirkt eher im Sinne einer Rasavana-Kur .

Brahimi ist eine sehr wichtige Heilpflanze. Sie hat entsprechend viel Beachtung gefunden. In der Folge wurde sie von verschiedenen Forschern nach verschiedenen Nomenklatursystemen mit verschiedenen Namen benannt. Der botanisch korrekte Name ist Centella asiatica.

Rasa : Kashava . Madhura . Tikta. Guna : Laqhu , Sara . Virva : Shita . Vipaka : Madhura .

Doshas : VPK -

Verwendete Pflanzenteile:

Arzneilich verwendet werden alle Pflanzenteile.

Hauptindikationen:

Die Brahmi ist unter anderem ein ayurvedisches Psychopharmakon. Sie macht bei einer bestimmten Dosha-Konstellation Bewusstsein und Psyche frisch und klar, ohne jedoch Gedanken und Emotionen zu unterdrücken. In der ayurvedischen Kräuterkunde wird die Brahmi u. a. mit dem Wort medhva beschrieben: Sie fördert Gedächtnis und hebt die Stimmung.

Der Umgangsname Tigergras weist noch auf eine andere Verwendung hin: In Indien hat man beobachtet, wie sich verletzte Tiger oft stundenlang in bestimmten saftigen Grashalmen wälzten. In der Centella asiatica sind Wirkstoffe die gut für die Haut sind: Asiaticosid (ein Triterpenglycosid) und Madekassosid . Pharmazeutisch gesehen zwei Zuckerarten (Glycoside) die u. a. leicht antibakteriell (und damit auch entzündungshemmend und juckreizstillend) wirken. Vor allem aber regen sie in der Haut den Metabolismus der Fibroplasten an: Es fördert die Wundheilung, reduziert Falten und strafft die Haut. Fibroplasten stellen im Bindegewebe hauptächlich Kollagene (= Eiweissfasern) her; sie halten die Haut jung und elastisch. Tigergras gilt als exzellente natürliche Beauty-Pflanze. Extrakte davon werden auch in der Kosmetik verwendet.

Für ein Verzeichnis aller im Ayurveda-Lexikon erfassten ayurvedischen Pflanzen siehe: Heilpflanzen .

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Brahmi:

Synonym 1 Synonym 2 Synonym 3 Synonym 4 Synonym 5 Synonym 6 Synonym 7

Bacopa monniera (Botanischer Name).

Bacopa monnieri (Botanischer Name).

Bacopa moniera (Botanischer Name).

Mandukaparni.

Brambhi (Hindi).

Thyme-Ieaved Grariola (Englisch).

Otomeazene (Japanisch).

Häufigste Verwechslung mit Brahimi , botanischer Name: Centella asiatica.

Sowohl die Centella asiatica wie auch die Bacopa moniera haben ähnliches Aussehen, ähnliche Eigenschaften,

ähnliche und sogar gleiche umgangssprachliche Synonyme, ...

Charaka beschreibt beide Pflanzen mit Wirkung auf das zentrale Nervensystem; beschreibt jedoch die Brahimi als

wirksamer bei Depressionen, Angst, Epilepsie ...

Die Brahmi hingegen wirkt eher allgemein, im Sinne einer Rasavana-Kur .

Rasa : Kashava . Madhura . Tikta . (Tikta überwiegt: Die Pflanze hat einen sehr bitteren Geschmack.)

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Ayurveda-Lexikon; Stand: 09. Januar 2008

Guna : Laqhu , Sara . Virva : Shita . Vipaka : Madhura .

Doshas : VK-, P+

Die Brahmi ist eine mehrjärhige, sehr pflegeleichte Pflanze aus der Familie der Braunwurzgewächse. Sie wird ca. 10 cm hoch, mag feuchte bis nasse Böden, bildet hellrosa bis hellblaue Blüten.

Verwendete Pflanzenteile:

Arzneilich verwendet werden alle Pflanzenteile.

Hauptindikationen:

Verglichen mit der Bahimi wirkt die Mandukaparni ( Brahmi ) eher im Sinne einer Rasavana-Kur .

Wirksame Bestandteile:

Saponine: Monnierin, Hersaponin, die Bacoside A und B sowie Alkaloide der Brahmin- und Herpestin-Reihe.

Applikationsformen:

Tee, Tinktur, frischer Saft.

Für ein Verzeichnis aller im Ayurveda-Lexikon erfassten ayurvedischen Pflanzen siehe: Heilpflanzen .

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Brihat Trayi:

Wörtlich: Die grossen Drei.

Brihat Trayi meint die 3 wichtigsten ayurvedischen Texte.

Diese Texte stammen aus einer Zeit von 500 v. Chr. bis 1000 n. Chr. Das Wort Samhita bedeutet: Sammelwerk. Über mehrere Epochen haben sehr viele Personen mit ihren Erfahrungen dazu beigetragen, dass diese Sammelwerke entstehen konnten. Benannt sind die Texte nach den 3 berühmtesten indischen Ärzten:

1. Die Charaka Samhita (auch Caraka Samhita):

Der Text präsentiert die Grund-Einteilung der ayurvedischen Behandlung in 8 Fach-Richtungen. In 120 Kapiteln finden sich detaillierte Beschreibungen über Vorbeugung, Ursache, Diagnose, und Behandlung von Krankheiten.

2. Die Sushruta Samhita .

Hier wird die Behandlung von Verletzungen, Abszessen, Geschwüren beschrieben. Kurz: Es geht um Entfernung von Fremdkörpern. Besprochen werden Operations-Techniken, Nachsorgemassnahmen wie Alkaliätzung , Wundnaht, sowie eine Vielzahl an Operations-Instrumenten.

3. Die Vaqbhata Samhita

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Britya:

Synonym:Bhrtya Pflege.

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Brumhana-Kur:

Die Brumhana-Kur ist eine abgewandelte Form der Pachkarma-Kur .

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Ayurveda-Lexikon; Stand: 09. Januar 2008

Anders als bei der Panchkarma-Kur wird beim Brumhana auf Virecana verzichtet. Stattdessen werden bei der Brumhana-Kur nährende, aufbauende Basti (sogenannte Brumhana Basti) verabreicht.

Dies kann sinnvoll sein, wenn der Klient sehr geschwächt ist.

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Buchanania lazan:

Synonym 1: Pivala (Sanskrit).

Für ein Verzeichnis aller im Ayurveda-Lexikon erfassten ayurvedischen Pflanzen siehe: Heilpflanzen .

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Buddhi:

Intellekt.

Das Wort Buddhi umfasst die kognitiven Funktionen von Wissen, Unterscheidung, Verständnis und Einschätzung von Wahrnehmungen ... Buddhi spielt eine wichtige Rolle, wann immer eine bewusste Wahl getroffen wird ...

Das sogenannte Instanzenmodell von Sigmund Freud weist erstaunliche Ähnlichkeiten auf mit dem System von Buddhi , Manasa . Chitta und Atma .

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Buta:

Synonym: Butha.

Bedeutung 1: Geist; Dinge und Energien, die man normalerweise nicht sehen kann. Bedeutung 2: Buta wird auch für Dämonen und Geister verwendet.

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Buta Chikitsa:

Synonym: Butha Chikitsa.

Texte über die Fachrichtung Psychiatrie.

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Butea monosperma:

Synonym 1: Palasa (Sanskrit).

Für ein Verzeichnis aller im Ayurveda-Lexikon erfassten ayurvedischen Pflanzen siehe: Heilpflanzen

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Callicarpa macrophylla:

Synonym 1: Prinqu (Sanskrit).

Für ein Verzeichnis aller im Ayurveda-Lexikon erfassten ayurvedischen Pflanzen siehe: Heilpflanzen .

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Ayurveda-Lexikon; Stand: 09. Januar 2008

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Cannabis indica:

Synoynm 1: Bhanga .

Für ein Verzeichnis aller im Ayurveda-Lexikon erfassten ayurvedischen Pflanzen siehe: Heilpflanzen

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Chakshurindrya:

Organ des Sehens.

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Chapala:

Ungleichmässig.

Wird z. B. im Kontext der Pulsdiaqnose verwendet um Eigenschaften des Nadi zu beschreiben.

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Charaka:

Gesprochen: Tscharaka. Synonym: Caraka.

Indischer Arzt. Lebte etwa 200 n. Chr. Die nach ihm benannten Werke wie z.B. die Charaka Samhita wurden bereits in der Zeit vor 800 n. Chr. ins Arabische übersetzt. Sein Name taucht auch in vielen lateinischen Übersetzungen auf.

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Charaka Samhita:

Synonym: Caraka Samhita.

Von Charaka begründeter (und von Agnivesa aufgeschriebener) sehr wichtiger Grundlagen-Text des Ayurveda . Die Charaka Samhita enthält unter anderem die Grund-Einteilung der ayurvedischen Behandlung in 8 Fach-Gebiete.

1. Sutra-Sthana: Allgemeiner Teil über Heilmittel, Diätetik, Pflichten des Arztes ...

2. Nidanasthana: Über acht Hauptkrankheiten ...

3. Vimanasthana: Über Geschmack, Ernährung, allgemeine Pathologie, Medizin-Studium ...

4. Sarirasthana: Über Anatomie und Embryologie ...

5. Indriyasthana: Über Diagnostik und Prognostik ...

6. Cikitsasthana: Über spezielle Therapie ...

7. Kalpasthana: Allgemeinmedizin ...

8. Siddhisthana: Allgemeinmedizin ...

In insgesamt 120 Kapiteln finden sich detaillierte Beschreibungen über Vorbeugung, Ursache, Diagnose, und Behandlung von Krankheiten.

Ziel des Ayurveda wird u. a. beschrieben mit den Worten: Ayurveda ist das Wissen, dass uns aufmerksam macht auf angemessene und unangemessene, Glück bringende und widrige Umstände des Lebens, und hinweist auf alles was Erfolg versprechend ist für ein gesundes, langes Leben. ( Charaka Samhita , Su. 1,41)

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Ayurveda-Lexikon; Stand: 09. Januar 2008

Chaturvinshati Purusha:

Theorie der Entstehung des Universums in 24 Prinzipien.

8 der Prinzipien liegen in Prakriti (= in reiner Form) vor.

Die Shodasha (= 16) Prinzipien liegen in Vikara (= gemischter Form) vor.

Die Chaturvinshati Purusha ist wichtig um die Entstehung der 5 grundlegenden Elemente (= Pancha-Mahabuta ) zu verstehen. Im menschlichen Körper spiegeln sich diese 5 Elemente wieder und setzen sich dort zu den 3 Doshas zusammen.

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Chikitsa:

Behandlung.

Siehe auch: Swastha .

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Chitta:

Gedächtnis.

Chitta speichert Sinnes-Eindrücke und Erfahrungen.

Im Ayurveda ist Chitta idealerweise koordiniert mit den anderen mentalen Funktionen. Im normalen Alltag ist dies oft leider nicht so. Dann werden zahlreiche verschiedene Dinge aufgewirbelt und wetteifern (oft in Form interner Stimmen oder Bilder) darum, die Aufmerksamkeit von Manasa zu bekommen damit ihre Wünsche und Bedürfnisse in die externe Welt rausgetragen werden.

Eine einfache Meditatios-Vorübunq kann helfen Chitta zu kultivieren: Man lenkt sein Bewusstsein auf den Strom der inneren Stimmen, Bilder, Gedanken und Emotionen ... die vor dem Manasa auftauchen. Und ohne in den Strom einzugreifen ... beobachtet man, wie der Strom dieser inneren Wahrnehmungen von irgendwo aufsteigt, vor dem Manasa auftaucht ... und dann scheinbar wie von selbst wieder an den Ort, von dem sie aufgetaucht sind, zurückkehren. Dieser Ort heisst Chitta und bezieht sich auf bewusste wie unbewusste, körperliche wie nichtkörperliche Teile des Gedächtnisses.

Die beschriebene Übung ist eine sehr einfache Meditations-Vorübunq . Ziele dabei sind: Förderung von Bewusstsein durch Konzentration und Gedächtnisinhalte. Sobald man das einigermassen steuern kann, kann die eigentliche Meditation beginnen.

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Commiphora mukul:

Synonym 1: Mukul-Myrrhe.

Verwendete Pflanzenteile:

Der Commiphora mukul ist ein Baum, dessen gelblich-braunes Harz die ayurvedischen Ärzte als Guqqul bezeichnen.

Indikationsbereiche:

Guqqul wird unter anderem eingesetzt zur Körperqewichtsharmonisierunq . Cholesterinsenkung, Behandlung von chronischen Entzündungen ...

Für Behandlung von chronischen Entzündungen siehe auch: Boswellia serrata .

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Ayurveda-Lexikon; Stand: 09. Januar 2008

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Crocus sativus L:

Synonym 1: Herbstkrokus (Deutsch). Synonym 2: Kashmiirajan (Sanskrit).

Synonym 3: Kashmira (Sanskrit, wörtlich: das Kashmirische). Synonym 4: Kashmiraianman (Sanskrit, wörtlich: Produkt Kashmirs). Synonym 5: Kumkuma (Sanskrit. Häufige Verwechslung mit Kurkuma ). Synonym 6: Kunkuma (Sanskrit. Häufige Verwechslung mit Kurkuma ). Synonym 7: Nagakeshara (Sanskrit). Synonym 8: Oktoberkrokus (Deutsch).

Synonym 9: Saffron crocus (Englisch).

Synonym 10: Safran (Deutsch).

Synonym 11: Safuran (Japanisch).

Synonym 12: Sahrami (Finnisch).

Synonym 13: Shafran (Russisch).

Synonym 14: Yafaran (Thai).

Synonym 15: Zafaran (Persisch, wörtlich sei gelb).

Synonym 16: Zafferano (Italienisch).

Synonym 17: Zafora (Griechisch).

Synonym 18: Zafran (Hindi).

Der Crocus Sativus gehört zu den Schwertliliengewächsen (Iridaceae). Obschon die Pflanze wunderschöne meist blaue Blüten hervorbringt, kann sie sich nur über Knollen und nicht über Samen verbreiten.

Der Safrankrokus blüht im Oktober und wird daher auch als Oktoberkrokus oder Herbstkrokus bezeichnet. Auf kurzem Schaft bildet sich erst die Blüte, dann die schmalen Blätter.

Verwechslunqsqefahr:

Im Frühling blüht ein ganz ähnlich ausssehender Krokus, dieser ist jedoch als Gewürz und ayurvedisches Arzneimittel ungeeignet.

Verwendete Pflanzenteile:

Verwendet wird der mittlere Teil der weiblichen Blüte, auch bekannt als Narbe. Da nur dieser relativ kleine und leichte Teil der Pflanze verwendet wird, erklärt auch, warum Safran als eines der teuersten Gewürze der Welt gilt: Für ein Kilogramm getrocknete Safran-Narben benötigt man etwa 150.000 Blüten und eine Anbaufläche von etwa 1300 Quadratmeter.

Das Verbreitungsgebiet erstreckt sich von Spanien bis ins nördliche Indien (Kashmir).

Safran war zu jeder Zeit ein hoch-geschätztes Handelsgut. Weniger teuerer Safran wird als natureller Safran bezeichnet und enthält zusätzlich die gelben Staubgefässe (männliches Organ), die haben allerdings keinen eigenen Geschmack, sondern dienen hauptsächlich als weniger intensiv gefärbter Streckstoff.

Manchmal werden andere Produkte als Safran angeboten: Meist Kurkuma oder Färberdistel (Carthamus tinctorius). Am sichersten ist es daher Safran nicht als Pulver zu kaufen, sondern in Form der Blütennarben (auch als Blütenfäden, Krokusfäden, Safranfäden bekannt).

Indikationen:

Kräftigend, herzstärkend, aphrodisierend, schmerzlindernd.

Pharmazeutisch aktive Inhaltsstoffe:

Die schöne leuchtende Farbe wird durch Carotinoide verursacht, insbesondere durch die Ester der Dicarbonsäure Crocetin. Farbkräftigster dieser Ester ist das Crocin .

Im ätherischen Öl finden sich Terpenaldehyde und Terpenketone. Hauptverantwortlich für den Duft ist das 2,4,4-Trimethyl 1,3-cyclohexadien-1-carbaldehyd, welches kurz Safranal genannt wird und im Öl mit bis zu 50 Prozent enthalten ist.

Der leicht bittere Geschmack geht auf Picrocrocin (4-Hydroxy-2,4,4-trimethyl-1,3-cyclohexadien-1-carbaldehyd) zurück.

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Ayurveda-Lexikon; Stand: 09. Januar 2008

Aufbewahrt wird Safran am besten vor Luft, Licht und Feuchtigkeit geschützt in einem dicht verschlossenen, trocken und kühl gelagerten Glasfläschchen.

Zubereitung 1 beim Kochen (Enerqetisierend):

Zum Kochen verwendet man nur eine winzige Menge.

Hitze und Kochen schaden dem Safran-Aroma.

Mörsern führt bei den kleinen Mengen zu einem relativ hohen Substanzverlust.

Am besten ist daher, man schneidet kurz vor Verwendung etwa 5 bis 15 Blütenfäden mit einer Schere in einige

Milimeter grosse Stücke und legt diese für etwa 5 bis 10 Minuten in einem kleinen Glas mit etwas warmen Wasser.

Nach Einweichung hebt man das orangeleuchtende Gemisch ohne weitere Filterung in der fertig gekochten Speise

unter.

Zubereitung 2 (Aphrodisierend):

Im Ayurveda werden Safranfäden auch als Tee und in Wein gelöst eingenommen. (Üblich sind 2 Fäden, keinesfalls sollten mehr als 6 Fäden pro Tasse / Glas verwendet werden).

Für ein Verzeichnis aller im Ayurveda-Lexikon erfassten ayurvedischen Pflanzen siehe: Heilpflanzen .

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Curcuma longa L:

Synonym 1 Synonym 1 Synonym 1 Synonym 1 Synonym 1 Synoynm 1

Curcuma domestica (Veralteter botanischer Name).

Curcuma.

Gelbwurz (Deutsch).

Kurcuma.

Kurkuma (Deutsch. Häufige Verwechslung mit Kumkuma ).

Haridra (Sanskrit).

Für ein Verzeichnis aller im Ayurveda-Lexikon erfassten ayurvedischen Pflanzen siehe: Heilpflanzen

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Dal:

Indische Speise aus Hülsenfrüchten (Erbsen, Bohnen, Linsen ...). Dal hat wenig Fett, wenig Kalorien, wenig Kohlenhydrate und sehr viele Proteine. Somit ist der Dal eine fast ideale Nahrung für Muskelaufbau bei Sport, sowie bei Ernährungsumstellung bei Personen die Körperfett reduzieren wollen. Die hohe Protein-Konzentration verursacht ein überzeugendes und anhaltendes Sättigungsgefühl.

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Daksha Prajapati:

Schutzgott.

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Desha:

Bedeutung 1: Geburtsort. Bedeutung 2: Lebensraum.

Desha bezeichnet den Ort, an dem jemand lebt. Dies in zweifacher Hinsicht:

Zu Bedeutung 1:

Wo man geboren ist.

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Ayurveda-Lexikon; Stand: 09. Januar 2008

Der Geburtsort hat hier überwiegend geographische Bedeutung.

Es gibt zwei weiterführende Aspekte, die hiermit manchmal verbunden werden:

1. Astrologische .

2. Karmische.

Zu Bedeutung 2:

Wo man lebt.

Einrichtung der Lebensräume und dortigen Umwelteinflüsse, ... (Ordnung, Licht, Lärm , ...).

Für Weiterführende Aspekte zu dieser Bedeutung siehe Vastu . das auch als indisches Fenq-Shui bezeichnet wird.

Siehe auch: Kala .

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Devas:

Götter.

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Dhanvantari:

Gesprochen: Dhan-want-hari.

Gott der Medizin und erster Lehrer des Ayurveda .

Dhanvantari ist eine historische Person, die später in den Götterstand erhoben wurde. (Ähnlich wie Chiron und Äskulap in der griechischen Mythologie.)

Erstmals erwähnt wird Dhanvantari in der Samudra Manthan .

Bilder und Statuen zeigen Dhanvantari manchmal mit 2 Armen, manchmal mit 4 Armen. Oft hält er als Attribut einen Topf und / oder einen Zweig in einer Hand. (Siehe: Kumbah Amrit ).

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Dharma:

Tugend.

Siehe auch: Purusharta.

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Dhatu:

Wörtlich: Gewebe.

Die deutsche Übersetzung von Dhatu mit Gewebe ist etwas unglücklich. Dhatu kann nicht mit dem schulmedizinischen Verständnis von Gewebe gleichgesetzt werden. Im Ayurveda wird der Begriff Dhatu sehr viel weiter gefasst. Ayurveda kennt 7 Haupt-Arten von Dhatu. Diese sind:

1. Rasa (= Lymphe)

2. Rakta (= Blut)

3. Mamsa (= Muskel)

4. Meda (= Fett)

5. Asthi (= Knochen)

6. Majja (= Knochengewebe / Knochenmark)

7. Shukra (= Samen)

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Ayurveda-Lexikon; Stand: 09. Januar 2008

Diagnose:

Eine Untersuchung ist anders als eine Diagnose. Eine Diagnose ist anders als eine Prognose. Eine Prognose ist anders als ein Behandlungs-Plan. Der Behandlungsplan anders als die Behandlung.

Siehe: Pariksha ; Untersuchunqs- und Diagnose-Systeme

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Diät:

Im Ayurveda-Lexikon werden eine Reihe von Möglichkeiten besprochen, wie Ayurveda bei der Ernährung und Körperfettreduktion helfen kann. Die Ernährung spielt im gesamten Ayurveda eine entscheidende Rolle. Doch Ernährungsumstellung ist nur ein Teil der ayurvedisch unterstützten Gewichtsharmonisierung. Es existieren sehr viele Massagetechniken, Yoga-Übungen , Schwitzkuren (wie z. B. Pizzichilli , Svendana ), Brechkuren , Basti und natürlich auch pflanzliche Hilfsmittel ... um das gewünschte Körpergewicht und Aussehen zu erreichen.

Zwei Grundempfehlungen sind bei all diesen Behandlungen gleich:

1. Die Ernährungsumstellung wird dann begonnen, wenn der richtige Zeitpunkt gekommen ist. In diesem Sinne wird Gewichtsharmonisierung und Diät im Ayurveda immer auch als eine Reinigung von lipophilem Ama verstanden - und diese Reinigung beginnt in der Regel immer mit dem Ama-pachana.

2. Welchen Behandlungsweg man auch wählt: Zur Gewichtsreduktion wird immer empfohlen über den Tag verteilt warmes, abgekochtes Wasser zu trinken. Dieses Wasser kann mild flavorisiert werden, indem direkt vor dem Trinken etwas frischer Ingwer oder ein paar Tropfen frischer Zitronensaft hinzugegeben wird.

Zum Thema ayurvedische Appetitzügler siehe z. B.: Ashwahandha , Bala .

Zur ayurvedischen Diät und Ernährungslehre siehe: Ernährung .

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Dinacharya:

Synonym 1: Dina charya. Synonym 2: Daily routine.

Täglich gepflegte Regeln / Gewohnheiten / Rituale / Kuren für die Gesunderhaltung.

Siehe auch: Satmya und Vritta . Pflege der Sinnesorgane und Körperpflege .

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Dosha:

Synonym: Dosa.

Der Begriff Dosha spielt im Ayurveda eine zentrale Rolle.

Ayurveda lehrt: In jedem lebenden Körper gibts (mindestens) 3 Energien (verschiedentlich auch Bioenergien, Tempramente oder grundlegende Funktionsprinzipien genannt).

Diese 3 Energien werden mit dem Sammelbegriff Dosha bezeichnet. Weil Doshas immer 3 sind, nennt man sie auch Tri-Doshas. Diese sind:

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Ist der Körper gesund, befinden sich die 3 Doshas in harmonischem Gleichgewicht. Dieses harmonische Gleichgewicht ist von Person zu Person individuell und heisst Dosha-Konstitution . Jeder Mensch erhält bei der Empfängnis seine eigene Konstitution . Sie begleitet ihn durch sein gesamtes Leben. (In diesem Zusammenhang sei auf den Eintrag Jyotisch hingewiesen).

Wo Gleichgewicht ist, sind auch Dinge, die das Gleichgewicht stören können.

Gestörtes Gleichgewicht (= Dosha Vaismava ) bedeutet, dass ein Dosha oder - was öfter vorkommt - eine Kombination von 2 Doshas dominant ist.

Für die Ayurveda -Anwendung ist überaus wichtig zu wissen welche Doshas das sind und wie sie verteilt sind. Einfach weil jeder Dosha-Typ eine andere Behandlung benötigt. (Siehe: Kriyakala ).

Damit erklärt auch die unterschiedliche Wirkung der Ayurveda-Medikamente: Was für den einen Dosha-Typ heilsam ist, wirkt auf den anderen neutral oder sogar schädlich. Im Unterschied dazu sollen die Medikamente der Schulmedizin auf alle gleich wirken - bzw. so, wie es auf dem Beipackzettel steht. (Siehe: Pharmakodvmanik ).

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Dosha-Test:

Konstitutionstabelle.

Um eine erste Orientierung über die Dosha-Konstitution zu erhalten, wurden nachfolgend Dosha-Hinweise der Ashtanga Hrdayam, Kapitel 11, Verse 5 bis 7; 49 bis 54 und anderer Quellen zusammengefasst. Die Dosha-Konstitution lässt sich durch Punkteverteilung ermitteln:

1 Punkt bedeutet:

2 Punkte bedeutet

3 Punkte bedeutet

4 Punkte bedeutet

Nein. Trifft nicht zu. Weiss nicht. / Kann sein, Ja. Trifft zu. Trifft genau.

dass es etwas oder manchmal zutrifft.

Worum es beim Dosha-Test ausdrücklich nicht geht, ist vom Körperbau auf charakterliche Eigenschaften zu schliessen. Es gibt keine richtige oder falsche, keine gute oder schlechte Dosha-Konstitution. Es gibt nur die individuelle Dosha-Konstitution. Bei Ermittlung der Dosha-Konstitution mit nachfolgender Tabelle gehts einfach darum sich selbst wahrzunehmen.

Vata:

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Ein medizinhistorisches Unikum des Tri-Dosha-Konzepts ist, dass es Anhaltspunkte dafür bietet, warum z. B. eine Person bestimmte Arten von Speisen ablehnt oder präferiert.

Anknüpfungspunkte zu diesem Eintrag: Tri-Dosha-Diaqnose , Ernährung ; Anamnese ; Untersuchunqs- und Diagnose-Systeme .

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Dosha vaismaya:

Dosha-Ungleichgewicht. Siehe auch: Dosha.

Dravya:

Etwas, das Zustände oder Modifikationen haben kann.

Dravyaguna:

Heilmittelkunde.

Drik Pariksha:

Untersuchung der Augen.

Die Untersuchung der Augen ist Teil der achtqliedriqen Untersuchung .

Dukha-Ayu:

Synonym: Dukh Ayu.

Ungesunder Zustand. Ungesunde Lebensführung. Unglückliches Leben.

Siehe auch: Krivakala und Hita-Avu .

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Durvasa Muni:

Names eines Rishis .

Durvasa Muni ist eine Person, die bei den mythologischen Ursprüngen des Ayurveda eine Rolle spielt: Er schenkt Indra eine Halskette und löst durch eine Bemerkung über die Zukunft das Rühren des Ozeans aus.

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Dushya:

Wörtlich: Lokale Manifestation.

Dushya ist das von einer Krankheit angegriffene System oder Organ.

Mit der Untersuchung des Dushya beginnt die zehnqliedriqe Untersuchung . Man berücksichtigt dabei insbesondere die Region, wo sich die Störung festgesetzt hat.

Siehe auch: Anamnese .

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Enzym:

Chemisch gesehen ist ein Enzym ein spezialisiertes Eiweiss (= Protein). Enzyme steuern chemische Vorgänge, setzten diese in Gang, beschleunigen, verlangsamen oder stoppen sie.

Beispiele für Enzvmaktivität:

Lebensmittel werden durch Enzyme aufgespalten und damit leichter oder überhaupt erst im Stoffwechsel

verwertbar.

Kopieren der Erbinformation ...

- Gärung von Sauerteig ...

- Vergärung von Traubensaft zu Wein

- Vergärung von Hefe, Hopfen, Malz zu Bier

Lab (Gemisch der Enzyme Chymosin und Pepsin) spaltet das Milcheiweiss Kasein und führt so zur Koagulation (Eindickung) der Milch, ohne dass die Milch sauer wird. Lab ist ein wichtiger Bestandteil der Hart- und Schnitt-Käse-Herstellung. Als vegetarischen Lab-Ersatz kann man Pulver aus dem Samen der Ashwagandha verwenden.

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Ephedra vulgaris

Synonym: Somalata (Sanskrit).

Für ein Verzeichnis aller im Ayurveda-Lexikon erfassten ayurvedischen Pflanzen siehe: Heilpflanzen .

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Ernährung:

Die Ernährung geniesst im Ayurveda besondere Aufmerksamkeit. Das liegt zum Teil daran, dass die Ernährung entscheidenden Einfluss auf das Agni hat.

Allgemeine Hinweise (Vishensha Avatana ):

Die ayurvedische Ernährungslehre gibt u. a. folgende allgemeine Hinweise, die auch als Vishensha Avatana bekannt sind:

1. Iss nur wenn Du hungrig bist.

2. Lass Zwischenmahlzeiten weg.

3. Iss möglichst zu den gleichen Zeiten.

4. Nimm Dir Zeit für ein Frühstück.

5. Iss die Hauptmahlzeit mittags.

6. Iss in ruhiger Gemütsverfassung.

7. Lass zwischen den Mahlzeiten mindestens drei Stunden Pause.

8. Alles was extrem temperiert ist, sollte vermieden werden.

9. Wenn Du nach dem Essen satt bist, hast Du zuviel gegessen.

Individuelle, an der Dosha-Konstitution orientierte Ernährungs-Empfehlungen:

In der ayurvedischen Ernährungslehre findet auch die Dosha-Konstitution Berücksichtigung. Deshalb gibts neben den genannten allgemeinen Empfehlungen für jeden Konstitutionstyp individuelle Ernährungs-Empfehlungen.

Wenn nun einige kurze Beispiele gegeben werden, geschieht das in der Absicht einer Orientierungs-Hilfe. Es ist unbedingt notwendig das Empfohlene kritisch zu hinterfragen. Schon deshalb, weil hier im Rahmen des Ayurveda-Lexikon nur eine Selektion an Nahrungsmitteln, Gewürzen, Tees ... angeführt werden kann. Es ist eine kurze Anregung, sich das, was man isst genau anzusehen. Fleisch und Milch-Produkte sind nicht berücksichtigt.

In der Entwicklungs-Psychologie ist das eine sehr bedeutsame Sache, wenn ein Kind zum ersten mal entdeckt, dass es den aufgetischten Brei nicht essen will. Wieso ist das wichtig? Das ist wichtig, weil das Kind entdeckt seinen eigenen Willen, tut ihn nach aussen kund und erlebt in der Folge oft einen mehr oder weniger intensiven Konflikt: Wird der eigene Wille akzeptiert? Kommt es zu einer Konfrontation mit dem Koch? Was immer das Kind dann erlebt:

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Es ist möglicherweise wichtiger für die Entwicklung des Selbstbewusstseins als man denkt. (Gleichzeitig sagt es eine Menge darüber aus, wie die Köche mit dem Kind umgehen.)

Aus ayurvedischer Sicht ist überaus wichtig darauf zu achten, wie Körper und Psyche auf die Nahrung reagiert. Rechts in der Tabelle ist eine Spalte freigelassen in der eigene Beobachtungen ergänzt werden können.

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Der individuelle Ansatz im Ayurveda berücksichtigt auch, dass ein Schreibtischarbeiter möglicherweise ganz andere Ernährung braucht als z. B. ein Feldarbeiter. Auch ganz andere Mengen natürlich.

Getränke:

Die verbreitete pauschale Empfehlung: Trink mindestens 2 Liter Wasser am Tag gilt im Ayurveda in abgewandelter Form: Trink, so viel Du brauchst, soviel gut ist für Dich.

Bei Getränken wird meistens empfohlen: Kaffee, schwarzen Tee, Alkohol ... meiden; sofern sie als Genussmittel regelmässig konsumiert werden.

Energie:

Nahrung hat mit Energie zu tun: Wenn man nach dem Essen müde oder träge ist, hat man was Falsches gegessen oder die falsche Menge. Essen ist da, um dem Körper Energie zu geben. Nicht um dem Körper Energie wegzunehmen.

Ayurveda betrachtet Nahrung unter anderem als Information für die Doshas . Hat man das Richtige gegessen, wandelt sich die Information in Energie. Und zwar nicht nur in Kalorien-Energie. Sondern in eine spezielle Form von Energie, die Pias heisst. Nach der ayurvedischen Ernährungslehre kann Oias -Enerqie auch durch positive Erlebnisse entstehen. Der Mensch lebt eben nicht vom Brot allein.

Die Kausalitätskette ist also: Lebensmittel -> Information -> Pias . Damit die Kette funktionieren kann, braucht man gutes Verdauungsfeuer. Siehe: Agni .

Unverträgliche Nahrungsmittel-Kombinationen heissen: Virudhaahara

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Ferment:

Bedeutung 1: Gärstoffe.

Bedeutung 2: Heilmittel und Drogen, die mit Gärstoffen behandelt oder zubereitet wurden.

In der aktuellen pharmazeutisch-medizinischen Nomenklatur wurde der Begriff Ferment fast vollständig durch den Begriff Enzym ersetzt.

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Fermentierung:

Gärung. Aufspaltung.

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Ganapathy:

Hinduistischer Gott in Gestalt eines Elefanten. Räumt Hindernisse aus dem Weg. Ganapathy ist der Sohn von Shiva und Parvati .

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Gandha:

Geruch.

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Garbhada:

Adjektiv um zu beschreiben, dass etwas die Fruchtbarkeit fördert.

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Garshan:

Trockene Ganzkörper-Massage mit einem Seidenhandschuh. Gut bei Personen mit fettiger Haut. (Siehe auch: Pindaswed).

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Gelbwurz:

Siehe: Curcuma longa L .

Für ein Verzeichnis aller im Ayurveda-Lexikon erfassten ayurvedischen Pflanzen siehe: Heilpflanzen

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Ghee:

Synonym 1 Synonym 2 Synonym 3 Synonym 4 Synonym 5

Butterschmalz

Butterfett

Butterreinfett

Schmalzbutter

Geklärte, gesottene, geläuterte Butter

Ghee wird zum Kochen und zur Massage verwendet.

Daneben gibt es medizinisches Ghee . dem Arzneistoffe zugesetzt sind, es heisst dann Ghrita .

Manchmal wird Ghee im Rahmen einer Panchakarma-Kur verabreicht - zu einer speziellen Brechkur - um den Körper von fettlöslichem Ama zu befreien.

Herstellung von Ghee:

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Traditionell wird Ghee wird durch das Siedeverfahren aus Butter hergestellt. Pharmazeutisch gesehen reinigt man die Butter von Wasser, Milcheiweiss und Milchzucker.

Lagerung:

Ghee wird am besten kühl gelagert (bei etwa 10 Grad). Es sollte vor Licht und Luft geschützt werden. Am besten in einem Steingut-Gefäss.

Durch die Reinigung von Wasser, Milcheiweiss und Milchzucker erhält Ghee eine gradezu erstaunliche Lagerfähigkeit: Je älter das Ghee, desto teuerer. (Das gilt nur für Ghee; nicht aber für Ghrjta.). Verfärbt sich Ghee gelblich oder macht sich ranziger Geruch bemerkbar, muss es entsorgt werden.

Verwechslungsmöglichkeiten und Unterschiede:

Haushalts-Ghee hat andere Eigenschaften als Ayurvedisches Ghee.

Haushalts-Ghee wird im Ausschmelzverfahren hergestellt. Ayurvedisches Ghee im Siedeverfahren.

Butter kann den Cholesterinspiegel erhöhen. Ghee nicht.

Butter ist sehr begrenzt lagerfähig. Ghee wesentlich länger.

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Ghranendriya:

Organ des Geruchs.

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Ghrita:

Synonym 1: Medizinisches Ghee . Synonym 2: Ghrta.

Ghee in das andere Substanzen eingebracht wurden heisst Ghrita. Durch die Vermischung kann der Yogavahi-Effekt eintreten.

Wie wird Ghee zu Ghrita?

Eine Arznei wird in einer Mischung aus Ghee und einem flüssigen Medium so lange gekocht, bis alles Wasser verkocht ist.

Die drei wichtigen Bestandteile der Ghrita-Zubereitung sind also:

1. Ghee

2. Ein flüssiges Medium (z. B. Sud; Saft; Abkochung; frischer Kräutersaft; Milch ...)

3. Die Arznei (z. B. in Form einer Paste).

Sofern nichts anderes vorgegeben ist wird viermal soviel flüssiges Medium verwendet wie Ghee.

In ayurvedischen Rezepten sind die Arzneimengen in der Regel anteilsmässig bezeichnet.

Verwendet man Arznei in Form einer Paste, so wird diese zubereitet, indem die frischen Kräuter in einem Mörser

verrieben werden. Wassersoll nicht zugefügt werden.

Verwendet man als Arznei getrocknete Kräuter, kann man zum Verreiben etwas Wasser zugegeben. Man sollte damit jedoch sparsam sein.

Geräte:

Ghee , das im Rezept genannte flüssige Medium und die Arznei. Waage. Kochtopf. Spatel mit langem Stiel. Schopf-Kelle. Mörser und Stössel. Filter-Tuch. Fiter-Vorrichtung (nicht aus Plastik!). Verschliessbares und hitzeresistentes Gefäss für das Endprodukt. Feuerzeug. Fettlösende Reinigungstücher. Handschuhe. Schutzkleidung. Schutzbrille. Feuerlöscher.

Sicherheits-Massnahmen:

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Ghee brennt. Deshalb Kochen auf offenem Feuer vermeiden. Gute Belüftung ist absolut notwendig. Dämpfe nicht einatmen. Flüssiges Fett wird sehr heiss. Man kann sich verbrühen. Deshalb Schutzkleidung, Schutzbrille und Handschuhe anziehen.

Vorqehensweise bei der traditionellen Ghrita-Herstellunq:

Die abgemessenen und vorbereiteten Zutaten (das flüssige Medium und die Arznei) in den Topf gegeben.

Dann das abgemessene Ghee hinzugefügen.

Alles mit dem Spatel vermischen so gut es geht.

Jetzt den Topf massig erhitzen, so dass nach und nach das Ghee schmilzt. Schon jetzt sollte man hin und wieder umrühren.

Sobald alles Ghee geschmolzen ist, wird die Hitze allmählich erhöht, bis die Mischung zu kochen beginnt. Spätestens jetzt die Schutzbrille aufsetzen und Handschuhe anziehen.

Diese Hitzeintensität wird während des weiteren Prozesses beibehalten.

Der Inhalt wird stetig gerührt. Ein Ansetzen und Anbrennen am Topfboden ist unbedingt zu vermeiden.

Je mehr die Lösung dehydriert, desto geräuschvoller das Siedepoltern.

Man kann sehen, dass die Bestandteile der Arznei eine Tendenz haben mehr und mehr zu sedimentieren.

Wie lange kocht man?

Kommt drauf an was im Rezept steht:

- Milder Zustand bedeutet: Die Zubereitung enthält noch Spuren von Wasser.

- Mittlerer Zustand bedeutet: Die Lösung ist vollkommen wasserfrei.

- Harter Zustand bedeutet: Die Arznei ist frittiert.

Normalerweise wird es im mittleren Zustand von der Hitze genommen. (Ausser es ist anders spezifiziert.)

Die Kerzenprobe auf Wasser:

Um sicherzugehen, dass das Wasser weg ist, schöpft man mit der Kelle eine kleine Probe aus dem Topf. Man rollt die Probe (ohne es mit etwas anderem zu vermischen) zu einem Stück Kerze (ohne Docht) und zündet es an:

Brennt es mit flackender Flamme und macht es während dem Brennen Geräusche, bedeutet dies: Das Wasser ist vollständig raus.

Filtern:

Topf mit Inhalt abkühlen lassen. (Ohne Deckel!)

Um die Rückstände der Pflanze(n) zu entfernen wird der Inhalt durch das Filter-Tuch filtriert. In der Arznei noch enthaltenes Ghrita wird durch das Filter-Tuch gepresst und auch verwendet. Nach einigen Stunden wird das Ghrita fest.

Aufbewahrung:

Ghrita wird in einem verschliessbaren Gefäss um 10 Grad Raumtemperatur gelagert. Gefäss mit Namen der Zubereitung und Herstellungsdatum beschriften. Lagerfristen wie im Arzneibuch vorgeschrieben.

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Grishma Ritu:

Sommer.

Die Jahreszeit istz. B. für das Ernten der avurvedischen Heilpflanzen wichtig.

Für die indischen Monatsnamen und ihre Zuordnung zum gregorianischen Kalender siehe: Ritu .

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Ayurveda-Lexikon; Stand: 09. Januar 2008

Guggul:

Synonym 1 Synonym 1 Synonym 1 Synonym 1 Synonym 1

Bdellium. Gugulipid. Gum guggulu. indische Myrrhe Loban.

Guggul ist der Sanskrit-Name für das Harz des Commiphora mukul Baumes.

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Guna:

Bedeutung 1: Sinnlich wahrnehmbare Eigenschaft(en) einer Substanz, die eine oder mehrere Wirkung(en) hervorruft. Bedeutung 2: Nicht sinnlich wahrnehmbare Eigenschaften.

Zu Bedeutung 1:

In der ayurvedischen Pharmazie wird der Begriff Guna verwendet um die sinnlich wahrnehmbaren Eigenschaften des Pharmakons zu beschreiben: Farbe, Form, Geruch, Geschmack, Konsistenz, ...

Zu Bedeutung 2:

In der ayurvedischen Philosophie spielt der Begriff Guna eine Rolle bei der mythologischen Schöpfungsgeschichte ( Chaturvinshati Purusha ).

Im Avvakta gibt es 3 Gunas:

1. Sattva .

2. Raias .

3. Tamas .

Keines dieser Gunas kann normalerweise sinnlich wahrgenommen werden. Nur Störungen der Gunas sind sichtbar.

Umgangssprachlich sagt man auch:

Vata . Pitta , Kapha seien die 3 körperlichen Doshas .

( Sattva ). Raias . Tamas seien die 3 (2) geistigen Doshas. Wobei diese letztgenannten korrekterweise besser Gunas genannt werden.

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Guru:

Bedeutung 1: Schwer. Bedeutung 2: Lehrer.

Zu Bedeutung 1:

In dieser ersten Bedeutung verwendet man das Wort Guru um Eigenschaften zu charakterisieren; beispielsweise von ayurvedischen Arzneimitteln.

Zu Bedeutung 2:

Es ist weit verbreitet Guru mit Lehrer oder Meister zu übersetzen. Ganz korrekt ist das allerdings nicht. Ein Lehrer ist jemand, der sehr viel weiss. Ein Meister ist jemand, der etwas sehr gut kann. Ein Guru kann ein Lehrer sein, kann ein Meister sein, aber im Grunde geht die Bedeutung darüber hinaus. Ein Guru ist der Bedeutung nach eine gewichtige Persönlichkeit. Wenn man einem begegnet, wird man ihn erkennen. Siehe: Sastra .

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Gymnema sylvestre R. Br.:

Synonym 1: Gurmar (Hindi). Synonym 2: Meshasringa (Sanskrit).

Rasa : -Guna : -Virya : -Vipaka : -

Doshas : KV -, P+

Verwendete Pflanzenteile:

Wurzelstock und Blätter.

Hauptindikationen:

Zur Unterstützung bei Behandlung von Diabetes Mellitus Typ 2.

Für ein Verzeichnis aller im Ayurveda-Lexikon erfassten ayurvedischen Pflanzen siehe: Heilpflanzen

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H Halahala:

Bedeutung 1: Gift. Bedeutung 2: Medizin.

In der Samudra Manthan bezeichnet Halahala das Gift der Schlange Vasuki . Es steht dort als Symbol für möglichen Schmerz und mögliche Leiden. Es steht auch für eine bestimmte Art wie Bewusstsein und Körper auf den Beginn von Veränderungen (z. B. Umstellen einer Gewohnheit ) reagieren können.

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Hemant Ritu:

Frühwinter.

Die Jahreszeit istz. B. für das Ernten der ayurvedischen Heilpflanzen wichtig.

Für die indischen Monatsnamen und ihre Zuordnung zum gregorianischen Kalender siehe: Ritu .

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Haridra:

Hindi für: Curcuma longa L. .

Für ein Verzeichnis aller im Ayurveda-Lexikon erfassten ayurvedischen Pflanzen siehe: Heilpflanzen .

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Hastha:

Hände.

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Ayurveda-Lexikon; Stand: 09. Januar 2008

Heilpflanzen:

Verzeichnis der im Ayurveda-Lexikon bisher besprochenen Heilpflanzen:

Acorus calamus

Adhatoda vasica Nees

Adulasa

Amalaki

Ardraka

Areca catechu

Arishta

Arjuna

Artemisia absinthium

Artemisia annua

Artemisia vulgaris

Arusha

Ashwagandha

Asparagus racemosus

Azadirachta indica

Bacopa moniera

Bala

Beifuss, bitterer

Beifuss, chinesischer

Betel nuss

Bhanqa

Bhrinqaraia

Bockshornklee

Boerhavia diffusa Boswellia serrata Brahimi Brahmi Buchanania lazan

Butea monosperma Callicarpa macrophylla Cannabis indica Centella asiatica Commiphora mukul Crocus sativus L. Curcuma longa L. Eclipta alba Emetic nut Emblica officinalis

Ephedra vulgaris Fenugreek Gang tu hu Gelbwurz Gurmar

Gymnema sylvestre R. Br.

Haridra

Harizakuro

Herpestis moniera

Hydrocotyle asiatica

Hvdrocotvle lunata

Indischer Wassernabel

Indhana

Ingwer

Justicia adhatoda Linn.

Kalmus

Kashmiiraian

Kashmira

Kashmiraianman

Kumkuma

Kurkuma

Madana

Mainphal

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Ayurveda-Lexikon; Stand: 09. Januar 2008

Malabar nut

Mentha spicate

Meshasrinqa

Mukul-Mvrrhe

Naqadamni

Naqakeshara

Neem

Palasa

Phudino

Pivala

Pudina

Puga

Punarnava

Prinqu

Quinghaosu

Randia dumentorium Lam.

Sandmalve

Safran

Safuran

Sassafras officinale

Shallaki

Shatavari

Shunthi

Sida cordifolia

Sidakraut

Somalata

Spearmint

Tigergras

Triqonella foenum qraecum L.

Vacha

Vasaka

Wermutkraut

Weihrauch, indischer

Winterkirsche

Withania somnifera Dunal

Zafran

Zubereitung, Anwendungsform und Wirkung ayurvedischer Heilpflanzen ist sehr umfassend. Die besprochenen Applikationsformen und Anwendungen sind eine Selektion ohne Gewähr und Anspruch auf Vollständigkeit. Für Wirkung und Nebenwirkung von Heilpflanzen fragen Sie bitte immer einen Arzt oder Apotheker.

Die ayurvedischen Ärzte orientieren sich bezüglich der Anwendung von Heilflanzen an der Maxime:

Erst das Wort.

Dann die Pflanze.

Dann alles andere.

Zur Sicherheit:

Bevor man ein ayurvedisches Präparat zu sich nimmt, ist es sehr ratsam den Apotheker, Händler oder Behandler nach einem Analysebericht der entsprechenden Charge zu fragen. Es geht insbesondere darum, sicherzustellen, dass die verarbeiteten Substanzen frei sind von Belastung mit Pflanzenschutzmitteln und Schwermetallen.

Seriöse Händler legen den Analysebericht zur jeweiligen Charge unaufgefordert vor oder fügen ihn als Fotokopie der Lieferung bei.

Pharmakodynamik und Phamakologie im Ayurveda:

Ayurveda sieht den Mensch ganzheitlich. Und auch die Pflanze wird ganzheitlich gesehen. Nach ayurvedischer Auffassung besteht jedes in dieser Welt vorhandene Ding aus den fünf Naturelementen . Daher können auch Medikamente mit spezifischen Fünf-Elemente-Konfigurationen verstanden werden. Zur vollständigen Charakterisierung der Heilpflanzen gehört daher auch die Beschreibung ihres Rasa . Virva und Vipaka .

Für die Wirkung einer Heilpflanze bedeutet dies: Die Wirkung liegt nicht nur in der Heilkraft der Wirkstoffe. Nach ayurvedischer Sicht kann eine Heilpflanze durch mindestens 5 Faktoren wirken:

1. Dravya prabhavat:

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Ayurveda-Lexikon; Stand: 09. Januar 2008

Die Natur der Substanz.

2. Guna prabhavat:

Durch die Eigenschaften der Substanz.

3. Dravya guna prabhavat: Durch die qualitative Natur.

4. Worin und wann sie wirkt:

Also zu einer bestimmten Zeit, an einem bestimmten Ort (in einem bestimmten System oder Organ). Dies gilt insbesondere auch für die Dauer der optimalen Stoffmengen-Konzentration im Blut oder im Ziel-Gewebe.

5. Durch die Art wie die Heilpflanze verabreicht wird:

Dies bezieht sich auf die Applikations-Form. Aber es bedeutet auch, dass bestimmte Zubereitungen vom Patienten selbst vorgenommen werden.

Ein weiterer Punkt, der bei der Wirkung ayurvedischer Medikamente berücksichtigt werden muss, ist die individuelle Dosha-Konstitution der Person, welche das Medikament zu sich nimmt. (Siehe: Dosha).

Sammeln ayurvedischer Heilpflanzen:

Vorkommen und Konzentration der Wirkstoffe hängen bei Phytopharmaka oft von den Jahreszeiten ab. Üblicherweise werden die pharmazeutisch verwendeten Pflanzenteile - soweit nichts anderes vermerkt ist - wie folgt gesammelt:

1. Zweige:

Im Varsha Ritu und Vasant Ritu .

2. Blätter:

Im Varsha Ritu .

3. Wurzeln und Wurzelstöcke:

Im Grishma Ritu und Shishir Ritu .

4. Rinde, Kand, Ksheera und Sara : Im Sharan Ritu .

5. Blüten:

Sobald sie erscheinen.

6. Früchte:

Manche vor der Reifung (sobald sie erscheinen). Manche sobald sie reif sind.

7. Samen:

Sobald sie reif sind.

Die indischen Monatsnamen und ihre Zuordnung zum gregorianischen Kalender finden sich bei Ritu .

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Hita:

Gesundheitsförderlich.

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Hita-Ayu:

Für die Gesundheit der Gesellschaft förderliche Lebensweise.

Siehe auch: Yama , Purusharta .

Mit Hita-Ayu beginnt im Ayurveda Gesundheit, Gesunderhaltung und Gesundwerdung. Doch was ist das genau: Eine für die Gesundheit der Gesellschaft förderliche Lebensweise?

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Ayurveda-Lexikon; Stand: 09. Januar 2008

Hita-Ayu ist im Grunde genommen die Aufforderung Antworten zu finden auf die Fragen: Wodurch wird das Leben sinnvoll? Was ermöglicht ein gesundes Leben? Wozu das Ganze?

Eine übliche Antwort lautet: Des Lebens Sinn ist doch, dass man irgendetwas schafft, irgendetwas erreicht. Etwas Nützliches soll man tun mit seinem Leben. In der gegenwärtigen Leistungsgesellschaft wird das heute so deutlich wie nie zuvor spürbar. Doch diese Auffassung führt zu einer ganz häufigen Fehlinterpretation von Hita-Ayu. Nämlich, dass man beginnt den gesamten Sinn seines Daseins herzuleiten davon, ob man etwas Nützliches - das heisst in der Regel etwas Sinnvolles oder Hilfreiches - tut.

Klingt auf den ersten Blick ganz vernünftig. Und natürlich soll niemand abgehalten werden, etwas Nützliches, Sinnvolles, Hilfreiches in seinem Leben zu tun. Es ist gut, wenn man etwas leistet - vor allem wenns im sozialen und persönlichen Bereich ist: Anderen helfen, andere unterstützen. Und die meisten Leute belassen es bei dieser Antwort. Doch wir wollen noch einen Schritt weitergehen und fragen: Reicht das denn, was Nützliches zu leisten?

Eine gefährliche Frage. Es ist im Grunde eine Frage, die man an Maschinen stellt. Die werden gebaut, damit sie etwas Nützliches leisten. Und wenn sie das nicht mehr leisten können, wenn man sie nicht mehr reparieren kann, dann werden sie eben verschrottet.

Wer den Sinn seines Lebens nur daraus ableitet, ob er Nützliches oder Nicht-Nützliches leistet, macht einen folgeschweren Fehler: Er reduziert sich selbst zur Maschine. Was wird mit dem Selbstbild dieser Person passieren, wenn sie es nicht mehr schafft? Viele Leute leiden drunter und haben Angst vor Krankheit und Alter weil sie sagen: Früher konnte ich etwas leisten. Aber jetzt im Alter, oder in der Krankheit, kann ichs nicht mehr. Viele fürchten dann, dass sie keiner mehr braucht, dass die zur Belastung werden. (Siehe: Purusharta.)

Also: Die Frage nach der für die Gesundheit der Gesellschaft förderlichen Lebensweise ist nicht die Frage nach Leistung. Wir brauchen natürlich Leistung. Gute Leistung. Exzellente Leistung. Sonst funktioniert Gesellschaft nicht. Die Frage zielt jedoch nicht darauf, ob wir Leistung brauchen. Weil: Das ist unumstritten.

Das Problem liegt darin, dass viele einzig aus der Leistung, die sie erbringen oder nicht erbringen die Beantwortung der Frage nach dem Sinn ihrer Lebensweise ableiten. Wer den Sinn seines Lebens nur daraus herleitet, was er Nützliches tut oder schafft, reduziert sich zur Maschine.

Die Bedeutung von Hita-Ayu geht sehr weit über die blosse Leistungsfrage hinaus. Es geht darum seine menschlichen Möglichkeiten zu expandieren, und nicht zu reduzieren. Was Hita-Ayu bedeutet, und wie man das praktisch realisieren kann, muss und soll jeder für sich selbst rausfinden. Wenn man eine für sich richtige Antwort gefunden hat, beginnt Sukha-Avu .

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Hypnose:

Der Begriff Hypnose wurde 1843 von einem schottischen Arzt namens James Braid (1795 bis 1860), geprägt. Im Jahr 1841 sieht Braid die Bühnen-Demonstration des französischen Show-Magnetiseurs Charles La Fontaine. Während dieser Demonstration macht La Fontaine Show-Teilnehmer durch Suggestionen schmerzfrei. Braid ist sofort interessiert. Als Arzt ist er auf dem Gebiet der Chirurgie tätig und die einzigen Schmerzmittel die er bisher kennt, sind pflanzliche Mittel wie Opium-Tinktur und in Schnaps gelöste Kräuter-Wirkstoffe.

Chemische Anesthesie steckt damals noch in den Kinderschuhen. Als erste chemische Anesthetika werden Lachgas im Jahr 1799 von Humphry Davy (erstmals bei Zahnoperationen eingesetzt von Horace Wells im Jahr 1844), Äther 1846, und Chloroform 1847 (von Marie Jean Pierre Flourres und James Young Simpson) gefunden.

Motiviert aus Neugierde und beruflichem Interesse schaut sich Braid an, wie der La Fontaine Leute ganz ohne Opium schmerzfrei macht; scheinbar nur indem er mit ihnen spricht. Braid wird sehr schnell klar: Mit Magnetismus hat das eher wenig zu tun. Sein Eindruck ist viel mehr: Es geht um eine spezielle Art von Schlaf. Weil: Wenn man Personen, die durch Suggestionen schmerzfrei geworden sind, von aussen betrachtet, dann siehts auf den ersten Blick tatsächlich aus, als ob die Teile, die normalerweise für Schmerz- und Reizweiterleitung zuständig sind, vorübergehend eingeschlafen sind.

Braid prägt daher ein neues Wort, von dem er denkt, es passt viel besser als Magnetismus. 1843 macht er dieses neue Wort publik mit der Veröffentlichung von: Neurypnology, or the rationale of nervous sleep - considered in relation with animal magnetism.

Neurypnologie, erklärt Braid auf Seite 13 seines Buches, bedeutet so viel wie nervöses Schlafen (Nervenschlaf). Durch Ablautungen entsteht das Wort Hypnosis (Hypnose), welches Braid aus der griechischen Mythologie herleitet; von Hypnos, dem Namen des griechischen Gottes der über den Schlaf wacht.

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Bereits ein Jahr nach Veröffentlichung seines Buches will Braid den Namen ändern. Dafür hat er sehr gute Gründe ... Zeit seines Lebens hat Braid sich immer wieder für einen neuen Namen eingesetzt. Er stellt fest, dass sich die Bezeichnung Hypnose bereits flächendeckend etabliert hat.

Am 22.03.1860, drei Tage vor seinem Tod, verfasst Braid einen für die Geschichte der Hypnose sehr wichtigen Brief. Er sagt darin: Während meiner Nachforschungen zum animalen Magnetismus fand ich:[...] umfassende Bestätigung und Beweise meiner subjektiven Theorie durch die Gebräuche der Fakire und Yogis . Diese haben seit 2400 Jahren die Gewohnheit, sich zu religiösen Zwecken in ihre extatischen Verzückungen durch ganz analoge Prozesse zu versetzen, wie ich den Patienten gegeben hatte, um sich selbst zu hypnotisieren [...].

Ob extatische Verzückung nun eine glückliche Wortwahl ist, sei dahin gestellt. In einem hat Braid sicher recht: Diese Techniken, Mechanismen und Phänomene, die in Teilen bis heute als Hypnose in der therapeutischen Landschaft angewendet werden, die haben im Ayurveda wichtige Wurzeln und finden historisch bedeutsame Vorläuferversionen; insbesondere in der Samudra Manthan , der Chaturvinshati Purusha , der Atharva Veda ...

Dinge, auf die bereits dort hingewiesen wird, haben so grundlegende Bedeutung, dass man die mehrere Jahrtausende lang eingentlich garnicht übersehen kann. Doch nicht alle Leute kennen diese Texte. Und manchmal finden Leute eins oder zwei dieser Prinzipien. Sei es durch Zufall, durch Demonstration, durch Forschung. Und in der Regel sind sie dann höchst erfreut, wenn sie feststellen, wie gut das funktioniert. Manche denken dann, sie sind die ersten, die das entdeckt haben. Und in einer gewissen Weise stimmt das auch. Die Situation ist in etwa vergleichbar mit einer Person, die früh morgens im Park spazieren geht und dabei sieht, wie sich die Blüten einer wunderschönen Blume öffnen. Wenn die ersten Strahlen der aufgehenden Sonne sich glitzernd und funkelnd in den Tautropfen auf den Blüten wiederspiegeln ... wirkt alles frisch ... und alles wirkt und duftet wie neu. Jemand, der vorübergeht und diese Blume zum allerersten mal sieht, könnte niemals den Eindruck haben, dass diese Blume alt ist. Selbst wenn sich jeden Morgen eine neue Blüte öffnet. Selbst wenn es jeden Tag, einen neuen Sonnenaufgang gibt und die Strahlen der Sonne jeden Tag auf neue Blumen leuchten ...

Manche Leute sehen Blumen dieser Art jeden Tag. Andere sehen sie zum allerersten mal. Und manchmal denken einige von denen, die zum ersten mal sehen: Also diese bestimmte Blume, die hat noch nie irgendwer vor mir gesehen. Es wirkt so neu, dass das Gefühl entsteht: Es ist die Wahrheit: Die kann auf garkeinen Fall alt sein. Es wirkt alles so frisch, so neu! Und er hat garnicht mal unrecht damit: Für ihn ist es tatsächlich neu.

Als Referenz sei auf den exzellent recherchierten Diskurs: CCP - Die Geschichte der Hypnose verwiesen, in dem Braids Brief sowie viele andere Originalquellen im Faksimile und ins Deutsche übersetzt wiedergegeben sind.

Zur Unterscheidung zwischen Hypnose und Meditation siehe Meditation

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Indhana:

Sanskrit für: Artemisia absinthium .

Für ein Verzeichnis aller im Ayurveda-Lexikon erfassten ayurvedischen Pflanzen siehe: Heilpflanzen .

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Indra:

Indra hat unter den Devas eine sehr wichtige Funktion, ähnlich wie der König oder erster Minister unter den Göttern.

Von Indra berichtet die Hindu-Mythologie, dass er das Wissen um Ayurveda - das erst nur den Devas vorbehalten war - an die Menschen weitergab.

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Indriyas:

Wörtlich: Fühler.

Es gibt insgesamt 11 Indriyas.

Die lassen sich in 3 Gruppen unterteilen:

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Gruppe 1 sind die 5 nach innen gerichteten, rezeptive Sinnesorgane, die auch als Jnaendrivas bezeichnet werden.

Gruppe 2 sind die 5 nach aussen gerichteten Sinne, die motorische Organe, die als Karmendivas bezeichnet werden.

Der menschliche Körper ist ist diesem Sinn vergleichbar mit einem Haus, das 10 Türen hat:

5 Türen sind Eingangstüren (= Jnaendrivas ).

5 Türen sind Ausgangstüren (= Karmendivas ). Durch beide Arten von Türen fliesst Information hin und her.

Gruppe 3 bezieht sich auf den Geist . Die Sinnesorgane und die motorischen Organe können ohne den Geist nichts tun. Deshalb sind es 11 und nicht 10 Indriyas. Die Sinne und der Körper werden als Instrumente des Geistes verstanden. Siehe: Manasa und Pramana Niroopana .

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Ingwer:

Botanischer Name: Zingiber officinale. Synonym: Ginger.

Frischer Ingwer heisst: Ardrak, Ardraka. Getrockneter Ingwer heisst: Shunthi .

Rasa : Katu .

Guna von Ardraka : Ruksha . Guru , Tikshana .

Guna von Shunthi : Laqhu , Sniqdha .

Virva : Ushna .

Vipaka : Madhura .

Für ein Verzeichnis aller im Ayurveda-Lexikon erfassten ayurvedischen Pflanzen siehe: Heilpflanzen .

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Jala:

Synonym: Apa.

Jala steht für Wasser und ist ein Symbol das Fliessende, Bewegliche, ... Jala ist eines der 5 Mahabuta .

Jathipal:

Botanischer Name: Myristica fragrans Houtt. Synonym: Muskat.

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Jihwa:

Synonym: Jihva.

Bedeutung 1: Zunge

Bedeutung 2: Unspezifisch für Sprachorgane.

Jihwa zählt zu den 5 motorischen Organen .

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Jihwa Pariksha:

Synonym: Jihva Pariksha Siehe: Zunqendiaqnose .

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Jnaenendriyas:

Wörtlich: Jnaena bedeutet Wissen.

Jnaenendryas ist ein Sammelbegriff für die 5 rezeptiven Organe.

1. Sabdendriya (= Organ des Hörens)

2. Ghranendriya (= Organ des Geruchs)

3. Chakshurindrya (= Organ des Sehens)

4. Rasnaendriya (= Organ des Geschmacks)

5. Sparsendriya (= Organ der Berührung)

Als Metapher für die Jnaendriyas verwendet man die Beschreibung der 5 Türen, die nach innen führen. Zu den Jnaendriyas zählt die Wahrnehmung von Dingen der Umwelt wie auch die Proprio-Rezeption (= Eigenwahrnehmung). Konzentriert man seine Sinneswahrnehmung auf ein Objekt, in eine Richtung oder auf ein Thema ist es so, als würde man seine Sinnes-Antennen in diese Richtung orientieren. Daher sind die Jnaendriyas bei Vorübungen zur Meditation wichtig (VAKOG).

Die Pflege der Sinnesorgane gehört im Ayurveda zur täglichen Körperpflege . Dazu gehören:

1. Reinigung des Mundes (Zähne, Zunge . Hals und Stimme.

Stimme und Hals werden gereinigt durch Kauen von Nelken, Süssholzrinde und Kardamom. Antibakterielle Gurgellösungen wirken gegen Mundgeruch. Kauen von Betelblättern, Betelnuss hat sowohl physische wie auch psychische Wirkungen auf die Stimme und wird im Sinne der Stimmpflege im Ayurveda Tambula genannt.)

2. Reinigung der Augen (z. B. mit Kompressen aus Rosenwasser oder Jasminblütenwasser.

Manchmal kommt auch Anjanam (Kajal), zum Einsatz. Das ist eine Salbe, aus dem Erz von Antimonsulfat und reinigt die Augen, indem sie Tränenproduktion fördert und so die Augen von Ablagerungen und Schleim reinigt.)

3. Reinigung der Nase (Übergangsschleimhäute an den Nasenrändern werden mit Sesamöl eingeölt. Oder man gibt in jedes nasenloch ke einen Tropfen Anuthailam, ein medizinisches Öl.)

4. Reinigung der Ohren (ebenfalls mit Sesamöl)

5. Reinigung der Haut (z. B. beim Duschen mit Seidenhandschuhen, Verwendung von Cremes und Ölen ...)

Zur Reinigung der Sinnesorgane gehört auch die Reinigung des Geistes ( Manasa ) von Ärger, Zorn, Stress, ängstlichen und depressiven Gedanken, ... Dies geschieht durch spezielle Pooia -Rituale: Meditation . Stille, inspirierende Texte lesen, Vorträge hören, Singen, Mantra-Rezitation ...

Gesunden Menschen wird empfohlen vor dem Einschlafen auf den Tag zurückblicken und den nächsten Tag / die nächsten Tage planen. Jemand, der seine Tage und Nächte erfüllt lebt, wird keine Probleme mit Traurigkeit haben.

Man bringt täglich seine Haare in Ordnung. Warum nicht auch seinen Kopf, sein Herz, seine Beziehungen ...

Siehe auch: Indrivas .

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Justicia adhatoda Linn.:

Adhatoda vasica Nees (Botanischer Name).

Adulasa (Hindi).

Arusha (Hindi).

Vasa (Sanskrit).

Vasaka (Sanskrit).

Malabar nut (Englisch).

Synonym 1 Synonym 2 Synonym 3 Synonym 4 Synonym 5 Synonym 6

Rasa : -Guna : -Virva : -Vipaka : -

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Doshas : KP-, V+

Verwendete Pflanzenteile:

Blätter, Wurzelstock, Blüten, Rinde.

Hauptindikationen:

Krampflösend, Brochnchienerweitemd, Anti-Asthmatikum.

Pharmazeutische Wirkstoffe:

Für die leichte, aber anhaltende Bronchienerweiterung ist das Alkaloid Vasicin verantwortlich. Hauptvorkommen von Vasicin ist (neben anderen Alkaloiden) in den Blättern. Die Blätter werden als frischer Saft zubereitet, als Abkochung oder getrocknet und dann geraucht (= dhoomapana).

Für ein Verzeichnis aller im Ayurveda-Lexikon erfassten ayurvedischen Pflanzen siehe: Heilpflanzen .

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Jyotish:

Gesprochen: Dschotisch. Vedische Astrologie .

Astrologie ist immer verbunden mit den Fragen Wo? und Wann?. Man orientiert sich dabei an Sternbildern und Mondphasen. Manche Vaidvas nutzen Jyotish um gute Zeitpunkte für Behandlungen und Operationen festzulegen. Eine weitere beliebte Anwendung von Jyotish ist in der Gynekologie um für das Kind einen guten Geburts-Ort und -Zeitpunkt (und damit eine gute Grundkonstitution ) zu finden.

Siehe auch: Kala , Desha und Dosha .

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K Kala:

Zeitlicher Rahmen in dem Gesundheitsthemen auftreten. Kala bezieht sich insbesondere auch auf Jahreszeit und klimatische Bedingungen.

Siehe auch: Desha .

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Kalaj bala:

Siehe: Bala.

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Kalmus:

Siehe: Acorus Calamus.

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Kama:

Genuss.

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Siehe auch: Purusharta

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Kanda:

Synonym 1 Synonym 2 Synonym 3

Rhizome .

Knollen.

Zwiebeln.

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Kantaka:

Synonym: Kantaka. Dornen und Stacheln.

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Kansu:

Massage der Fussohlen mit einer Metallschale.

Die Fussohlen werden mit Öl oder Ghee eingerieben, dann mit einer runden, speziell legierten Schale aus Metall massiert. Die Kansu-Massage wirkt allgemein belebend und harmonisiert die Verdauung . Sie wird auch eingesetzt um bei der Verarbeitung belastender Erlebnisse zu helfen.

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Kapha:

Ist eins der 3 Dosha . Es wird auch Strukturprinzip genannt. Hauptsitz ist im Magen.

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Kalari:

Wörtlich: Lehrstätte der alten Künste.

Kalari ist eine Art Schule. Im Kalari wurde alles unterrichtet, was mit Ayurveda zusammenhängt. Eine ayurvedische Beobachtung über die dort besonders oft und intensiv diskutiert wurde ist, dass es im Körper Regionen gibt, die störungsanfälliger und sensibler sind, als andere Regionen. Diese Regionen heissen: Marma .

Ein Selbstverteidigungs-System, das sich in Teilen aus diesen Beobachtungen herleitet heisst Kalarippavat .

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Kalarippayat:

Bestimmte Form von Kampfkunst, die u. a. in den Kalaris unterrichtet wurde. Ein wichtiger Aspekt des Kalarippayat ist Meditation . Einfach weil die Kalarippayat-Kämpfer kennen zwei Gruppen von potenziellen Gegnern: Eine Gruppe im Äusseren. Eine Gruppe im Inneren.

Die enge Verbindung zwischen Kampfkunst und Schule weist darauf hin, an welchen Fronten hier gekämpft wird:

Was gebraucht wird, sind Lehrer, die die Unwissenheit bekämpfen. Oder besser: Unwissenheit besiegen.

Forscher, die Krankheiten besiegen.

Staaten, die Armut besiegen.

Also nicht welche, die gegen andere kämpfen und die besiegen wollen. Sondern welche, die Missstände besiegen.

Die Trägheit besiegen. Die Egoismus besiegen. Die für sich selbst erfolgreich sind.

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Kalvri Ksha:

Synonym: Kalpavriksha.

Es sind 3 Bäume, die in der Geschichte über das Rühren des Ozeans eine Rolle spielen.

Es handelt sich um eine besondere Art von Bäumen:

1. Es sind Wunschbäume. ( Ernährung . Gesundheit, Medizin).

2. Es sind Symbole für Heilpflanzen .

3. Es sind Hinweise auf vegetarische Ernährung .

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Kamadhenu:

Name für eine bestimmte Kuh, die in der Samudra Manthan erwähnt wird.

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Kanchikadhara:

Dhara bedeutet: Flüssigkeit, die während einer Behandlung - z. B. einer Massage - auf den Körper gegossen wird.

Kheeradhara bezeichnet solche Flüssigkeiten, mit Abkochungen zubereitet sind.

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Karmendiyas:

Synonym: Karmendriyas.

Wörtlich: Karma bedeutet Handlung.

Karmendiyas ist ein Sammelbegriff für die 5 motorischen Organe:

1. Hastha (= Hände)

2. Pada(= Beine)

3. Jihwa (= Sprachorgane)

4. Upastha (= Fortpflanzungsorgane)

5. Pavu (= Ausscheidungsorgane)

Als Metapher für die Karmendiyas verwendet man die Beschreibung der 5 Türen, die nach aussen führen.

Siehe auch: Indrivas .

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Karpoor:

Cinnamomum camphora.

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Kasaya:

Abkochung. (Siehe auch: Arzneiformen

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Kashara:

Alkaliätzung.

Siehe: Sushruta Samhita

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Kashaya:

Bedeutung 1; Herb, zusammenziehend, adstringierend. Bedeutung 2: Abkochung, Extrakt, Dekokt.

Zu Bedeutung 1:

Für eine Liste der Geschmacksrichtungen mit entsprechender Dosha-Zuordnung siehe: Rasa

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Kashaya Rasa:

Herber Geschmack.

Für eine Liste der Geschmacksrichtungen mit entsprechender Dosha -Zuordnung siehe: Rasa

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Kashmiirajan:

Sanskrit für: Crocus sativus L .

Für ein Verzeichnis aller im Ayurveda-Lexikon erfassten ayurvedischen Pflanzen siehe: Heilpflanzen .

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Kashmira:

Kashmira ist Sanskrit und bedeutet wörtlich: Das Kashmirische und wird meist benutzt für Crocus sativus L.

Kashmira wird jedoach ausdrücklich auch für andere Produkte der Region Kashmir genutzt, z. B. für die Pflanze Saussurea lappa. Wegen der Bedeutungsunschärfe in welcher der Begriff Kashmira gebraucht wird, besteht hier Verwechslungsgefahr.

Für ein Verzeichnis aller im Ayurveda-Lexikon erfassten ayurvedischen Pflanzen siehe: Heilpflanzen .

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Kashmirajanman:

Kashmirajanman ist Sanskrit und bedeutet wörtlich: Produkt Kashmirs und wird meistens benutzt für Crocus sativus L. .

Für ein Verzeichnis aller im Ayurveda-Lexikon erfassten ayurvedischen Pflanzen siehe: Heilpflanzen .

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Katu:

Scharf.

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Für eine Liste der Geschmacksrichtungen mit entsprechender Dosha -Zuordnunq siehe: Rasa

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Katu Rasa:

Scharfer Geschmack.

Für eine Liste der Geschmacksrichtungen mit entsprechender Dosha -Zuordnunq siehe: Rasa .

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Kaumura-Britya-Tantra:

Synonym: Bala-Chikitsa.

Texte über die Fachrichtung Pädiatrie.

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Kaustubhamani:

Seltene Edelsteine. Siehe: Samudra Manthan.

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Kayachikitsa:

Kayachikitsa ist ein Sammelbegriff für den Teil des Ayurveda , der sich mit Diagnose . Vorbeugung und Behandlung von Krankheiten befasst.

Siehe auch: Pancha Nidana .

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Kheeradhara:

Dhara bedeutet: Flüssigkeit, die während einer Behandlung - z. B. einer Massage - auf den Körper gegossen wird.

Kheeradhara bezeichnet solche Flüssigkeiten, mit Milch zubereitet sind.

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Konstitution:

Siehe: Dosha .

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Konstitutionstabelle:

Siehe: Dosha-Test .

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Kriyakala:

Kriyakala ist die ayurvedische Theorie über Entstehung und Verlauf von Symptomen und Krankheiten in 6 Stadien . (Siehe: Samprapti ). Der Quelltext dazu ist Sushruta-Samhita , Sutsrasthana 21.36.

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Ayurveda lehrt, dass diese 6 Stadien mit Dukha-Avu beginnen (= Stadium 0) und danach folgendermassen verlaufen:

1. Stadium der Akkumulation (= Sanchava ):

Durch Störungen (wie z. B. Ama) entsteht Ungleichgewicht. Folge kann sein, dass sich in bestimmten Körper-Regionen Dosha ansammelt: Man fühlt sich nicht so gut. Ist noch nicht krank - fühlt sich aber auch nicht so richtig wohl.

Beispiel 1:

Gestörtes Pitta akkumuliert sich z. B. im Magen und führt zu Aufstossen oder Sodbrennen, oder führt zu leicht

gelblich getönten Regionen auf der Haut...

Beispiel 2:

Gestörtes Vata akkumuliert sich z. B. im Verdauungstrakt und führt zu Völlegefühl, träger Darm-Tätigkeit,

Obstipation ...

Beispiel 3:

Gestörtes Kapha akkumuliert sich z. B. im Atmungstrakt und führt zu Bronchitis, kann auch zu herabgestzter

Körpertemperatur führen oder zu einer den gesamten Körper betreffenden Müdigkeit...

Ayurveda sagt: Du brauchst nicht erst krank werden um was Gutes für Deine Gesundheit zu tun. Sondern: Als Hinweis Dir was Gutes zu tun, reichts schon, wenn Du Dich nicht 100% wohlfühlst...

2. Stadium der Reizung (= Prakropa):

Zur Akkumulation kommt eine Reizung hinzu.

Beispiel: Jemand hat Alkohol getrunken. Und reizt den Körper, indem er noch mehr trinkt.

Es gilt aber auch für Reizung durch psychische Belastung: Stress, Sorgen, Angst, Ärger, Verlust von Ehepartner

oder Job...

Es gilt für biologische Reizung: Schlafentzug , Überanstrengung ...

Und es gilt für klimatische Reizung: Temperaturumschwung, Wetter- oder Jahreszeitenwechsel ... (Zum Begriff

der Spontanheilung siehe: Prashama )

3. Stadium der Ausbreitung (= Parasa):

Das durch Akkumulation und Reizung entstandene Ungleichgewicht breitet sich in andere Körperregionen aus. Das Ungleichgewicht wandert zu einer oder mehreren bestimmten Stellen und erzeugt eine Schwächung oder Krankheit.

Kommen Dosha-Energien während der Ausbreitung mit Körperqeweben in Kontakt, wo die Srotas geschwächt sind, oder in Unordnung geraten sind, interagieren sie mit diesen Geweben und führen zu einer Verletzung.

Warum Srotas geschächt oder in Unordnung geraten können, wird in der Ursachenlehre (= Äthioloqie . Nidana ) besprochen.

4. Stadium der Festsetzung bzw. Lokalisierung (= Sthana Samsrava):

Das Ungleichgewicht setzt sich an einer oder mehreren bestimmten Stellen fest und bereitet den Boden für eine Erkrankung vor. In diesme Stadium entstehen Vorzeichen und frühe Symptome einer Krankheit (= Purva Rupa ).

Im Falle einer Verletzung - z. B. durch Messerstich oder Tierbiss - entsteht mit der Wunde sofort eine Lokalisierung. Man ist dann also sofort im Stadium 4.

5. Stadium der Manifestation (= Vvakti):

Die typische Symptomatik eines Krankheitsbildes zeigt sich. Z. B. Fieber, Entzündung, Schmerz ...

6. Stadium der Differenzierung (= Bheda):

Hier entscheidet sich ob eine Krankheit akut ist oder chronisch wird. Hier zeigt sich auch ob eine Grunderkrankung bereits zu Folgeerkrankungen geführt hat.

Die Einschätzung des richtigen Stadiums einer Krankheit gehört mit zur zehnqliedriqen Untersuchung .

Siehe auch: Avurvedische Diagnosearten . Anamnese sowie Nidana .

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Krucchrasadhya:

Krucchrasadhya bedeutet wörtlich: Schwer zu heilen. Krucchrasadhya muss unterschieden werden von Yapva . Siehe auch: Anamnese .

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Ksära:

Synonym: Ksara Ätzstoffe.

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Ksheera:

Synonym 1: Ksira. Synonym 2: KsTra.

Milch bei Pflanzensäften.

Siehe: Sammeln avurvedischer Heilpflanzen .

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Kshina:

Schwach.

Wird z. B. im Kontext der Pulsdiagnose verwendet um Eigenschaften des Nadi zu beschreiben.

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Kumbh:

Synonym: Kalash Topf, Kessel.

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Kumbh Amrit:

Wörtlich: Honigtopf. Synonym: Amrit Kalash.

Der Begriff taucht in der hinduistischen Mythologie in der Bedeutung des Lebenselexiers auf. Dahavantari hält es in einem Topf (= Kumbh ) in der Hand, während er aus dem zu Butter gerührten Ozean aufsteigt. Jeden, der davon trinkt verheisst es Gesundheit und ewige Jugend .

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Kumbh Mela:

Religiöses Fest, das alle 12 Jahre gefeiert wird. Der Ursprung des Festes beruht auf der mythologischen Überlieferung aus den Puranas : Nachdem der Ozean gerührt worden war , schnappten sich die Devas (= Götter) den Kumbh Amrit (= Honigtopf) und wollten ihn alleine für sich haben. Sie flüchteten 12 Tage lang. 12 Tage der Götter entsprechen 12 menschlichen Jahren.

Während dieser Flucht tropfte der Honig viermal auf die Oberfläche der Erde.

Ein Tropfen da, wo heute die Stadt Allahabad ist. Ein Tropfen da, wo heute die Stadt Hardwar ist. Ein Tropfen da, wo heute die Stadt Ujjain ist. Ein Tropfen da, wo heute die Stadt Nasik ist.

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Ayurveda-Lexikon; Stand: 09. Januar 2008

In diesen 4 Städten wird sind seit alters her bis heute, abwechselnd die Kumbh Mela gefeiert. Im Zentrum des Festes steht das rituelle Reinigungs-Bad: Je nachdem, welche Stadt mit an der Reihe ist, baden die Pilger im Ganges, oder im Yamuna oder im Saraswati an genau den Stellen, an denen nach der Überlieferung der Honig auf die Erde tropfte. Die Kumbh Mela gilt als ältestes Fest der hinduistischen Tradition.

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Kumkuma:

Siehe: Crocus sativus L.

Für ein Verzeichnis aller im Ayurveda-Lexikon erfassten ayurvedischen Pflanzen siehe: Heilpflanzen .

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Kurkuma:

Siehe: Curcuma longa L .

Für ein Verzeichnis aller im Ayurveda-Lexikon erfassten ayurvedischen Pflanzen siehe: Heilpflanzen .

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Kurma:

Schildkröte.

Ist ein Symbol für Meditation , für Freiheit der Sinne von äusseren Störungen. (Siehe: Pratvahara : Yoga ).

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Lakshana:

Symptome, die bei Untersuchung und Diagnose im Ayurveda berücksichtigt werden. Siehe auch Pancha Nidana

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Lakshmi:

Göttin der Gesundheit. Siehe: Samudra Manthan

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Laghu:

Leicht.

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Laukika:

Normal.

Siehe z. B.: 4 Quellen des Wissens nach Nvava .

NACH

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Lavana:

Salzig.

Für eine Liste der Geschmacksrichtungen mit entsprechender Dosha -Zuordnunq siehe: Rasa

Lavana Rasa:

Salziger Geschmack.

Für eine Liste der Geschmacksrichtungen mit entsprechender Dosha -Zuordnunq siehe: Rasa

M

Madana:

Siehe: Randia dumentorium Lam.

Madhura:

Süss.

Für eine Liste der Geschmacksrichtungen mit entsprechender Dosha -Zuordnunq siehe: Rasa

Madhura rasa:

Süsser Geschmack.

Für eine Liste der Geschmacksrichtungen mit entsprechender Dosha -Zuordnunq siehe: Rasa

Madhym:

Mittelfinger.

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Manasa:

Synonym: Manas.

Manasa ist wie der Aufseher im Bewusstsein.

Es lenkt die anderen 10 Indrivas . Manasa folgt überwiegend Anregungen und Hinweisen die vom Buddhi (= Intellekt, Verständnis ...) kommen. Solang das Buddhi noch unklar ist, hat Manasa die Eigenschaft Fragen zu stellen, sucht nach Anregung, Hinweisen, Information ...

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Ayurveda-Lexikon; Stand: 09. Januar 2008

Oft ist es dann so, dass es das hört, was am einfachsten wahrzunehmen bzw. anzunehmen ist. Diese Anregungen und Hinweise werden als Erinnerung im Chitta (= Gedächtnis) gespeichert.

Manasa kann durch Vorübungen der Meditation kultiviert werden. Z. B. indem man seine Handlungen und Kommunikation beobachtet oder das VAKOG-System nutzt.

Manasa ist das, was hinter den Handlungen und hinter der Kommunikation steht. Manasa ist der Teil, der die Handlungen und Wahrnehmungen lenkt und leitet.

Manasa ist nicht der Teil, der bestimmt, was wahrgenommen oder was kommuniziert wird.

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Maha:

Gross.

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Mahabuta:

Synonym: Maha-Butha.

Maha bedeutet gross. Butha bedeutet Geist.

Als Pancha-Mahabuta bezeichnet man die 5 grundlegenden Elemente des Universums, die durch Kombination verschiedener Tanmatras entstanden sind (= 5 Elemente Lehre).

Die 5 grundlegenden Elemente liegen immer in Mischformen vor. Die 5 Tanmatras sind:

1. Akasa (= Raum, Weite, Freiheit von Begrenzung und Widerstand)

2. Vavu (= Der Wind, das Wehen, die Luft, die Bewegung)

3. Agni (= Feuer, der Feuerschein)

4. Jala (= Das Wasser, das Fliessende ...)

5. Prithvi (= Die Erde, das Stoffliche, Feste, Materielle ...)

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Schematische Darstellung zur Chaturvinshati Purusha, Herkunft der Dos ha aus den Ma h a b uta

(c) www.hypnose.in, 2006 Ayurveda-Lexikon

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Agni

(Feuer I Feuerschein)

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Eine detaillierte Bescheibung der Pancha Mahabuta findet man in der Tarka Sastra

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Mahata:

Ist das zweite der insg. 8 reinen Prinzipien der Schöpfung . Im Mahata-Prinzip konzentrieren sich die 3 Gunas . Die Gunas bleiben dabei prakriti (= rein, unvermischt), sie berühren oder überlagern, sich nicht.

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Mahat-Tattva:

Wörtlich: Das grosse Prinzip.

Der Begriff spielt eine Rolle im zweiten der insg. 8 reinen Prinzipien der Schöpfung .

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Mamsa:

Bedeutung 1 Bedeutung 2 Bedeutung 3

Fleisch.

Muskeln.

Muskelfasern.

Siehe: Marma.

NACH OBEN

Mandhara:

Mana bedeutet Bewusstsein. Dhara bedeutet eine bestimmte Linie Some rights reserved, © www. hypnose .in Ayurveda-Lexikon; Stand: 09. Januar 2008

Beides zusammen bedeutet: Konzentration; sein Bewusstsein auf ein Ziel konzentrieren Mandhara ist der symbolische Name eines Bergs in der Samudra Manthan .

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Mala:

Bedeutung 1 Bedeutung 2 Bedeutung 3

Halskette.

Ausscheidunsfunktionen.

Stuhl.

In der dritten Bedeutung findet die Untersuchung des Stuhl Berücksichtigung bei der achtqliedrigen Untersuchung .

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Marma:

Wörtlich: Vitalpunkte, Wichtige Knotenpunkte.

Die avurvedischen Ärzte beschreiben Regionen am menschlichen Körper, die für Störungen anfälliger sind als andere. Marma ist ein Sammelbegriff für diese Körperregionen. Beim Ayurveda finden diese Regionen besondere Beachtung.

Der Begriff Marma wird im Ayurveda dreifach verwendet:

Einmal im Rahmen von Untersuchung und Diagnose : Wo manifestieren sich die Symptome der Störung?

Dann bei der Behandung (z. B. bei Massage, Akupressur, HataYoqa , Chirurgie, ...)...

Des weiteren gibt es ein ayurvedisches Selbstverteidigungs-System namens Kalarippayat . Dabei werden die Marma-Punkte gezielt in Verteidigungs-Schutz und Verteidigungs-Angriff einbezogen.

Klassifizierung der Marma-Tvpen nach Verletzunqsanfälligkeit:

1. Sadya-Prana-Hara Marma:

19 Marmas, deren Verletzung eine Person relativ rasch zur Exkarnation führen kann.

2. Kalantara Prana Hara Marma:

33 lebenswichtige Punke, deren Verletzung nach einiger Zeit zur Exkarnation führen kann.

3. Vishalyaghna Marma:

3 Marmas können bei Verletzung zur Exkarnation führen, wenn etwas entfernt wird (z. B. ein Fremdkörper oder eine Waffe...)

4. Vaikalyakara Marma:

44 Marmas an denen heftige Schmerzen entstehen können.

5. Rujakara Marma:

8 Marmas an denen mittelstarke Schmerzen entstehen können.

Insgesamt sind 107 Marma-Punkte bekannt. Erstmals genannt werden sie in der Sushruta Samhita . Auch in der Vashishtha Samhita (einem Text über HataYoqa ) tauchen sie auf.

Anatomische Klassifizierung der Marma-Typen:

1. Sira :

Kanäle über die Körperteile mit verschiedenen lebenswichtigen Flüssigkeiten und Nährstoffen versorgt werden: Nerven, Lymphgefässe und Blutkreislauf (inkl. Arterien, Venen, ...).

2. Mamsa :

Muskeln, Muskelfasern, Fleisch.

3. Snavu :

Strukturen, die Knochen mit Muskeln verbinden: Bänder, Sehnen, ...

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Knochen, Knorpel, Zähne und Nägel...

5. Sandhi :

Gelenkteile, die an Knochenenden von Snavu zusammengehalten werden.

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Marias:

Psychische Ressourcen.

Zum Begriff Psyche /Bewusstsein siehe auch: Satwa .

Zur Bedeutung von psychischen Ressourcen bei Untersuchung und Diagnose siehe auch: Prangnaparadha .

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Mäsa:

Monate.

Für Zuordnung der indischen Jahrenszeiten zum gregorianischen Kalender siehe Ritu .

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Medhya:

Medhya bedeutet den Intellekt fördernd. Die ayurvedische Kräuterkunde verwendet den Begriff um die Wirkung von Brahimi zu beschreiben.

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Meditation:

Das Wort Meditation leitet sich vom lateinischen Substantiv medius her und steht für Mitte. In diesem Sinn hat Meditation die Bedeutung sich zur Mitte orientieren, sich sammeln, zentrieren. Diese ethymologische Herleitung weist auf eine für Meditation ganz wesentliche Voraussetzung: Bewusstheit. Ohne Bewusstheit, keine Meditation.

Die meisten Menschen stimmen darin überein, dass Meditation eine grundlegende spirituelle Praxis und / oder Bewusstseinsqualität ist, die in vielen Religionen, Kulturen und Heilkunde-Systemen nachgewiesen ist.

Mit anderen Worten: Nimmt man Meditation als wirksames Element aus diesen Systemen raus, fehlt dort ein relativ grosser und wichtiger Teil.

Meditation ist ein Sammelbegriff, der über sehr vielen und sehr verschiedenen Methoden und Techniken aufgespannt wird. Eine Unterscheidung von Meditation und Hypnose wird oft und von vielen Personen behauptet. Bisher konnte jedoch niemand einen überzeugenden Beweis erbringen, dass tatsächlich Unterschiede bestehen. Lediglich die Worthülsen und der mit den Hülsen assoziierte Geschmack ist anders. Und obschon dieser assoziative Unterschied artifiziell ist, ist er dennoch von einigen Personen gewünscht, und kann tatsächlich nützlich sein:

In fast allen westlichen Therapie-Formen und Behandlungen hat man sich darum bemüht, die medizinischtherapeutischen Formate von jeglichen weltanschaulichen Einflüssen freizuhalten.

So zum Beispiel der Psychiater Johannes Heinrich Schultz (1884 bis 1970), als er zwischen 1926 und 1927 auf Basis des Yoga Nidra das Autogene Training (AT) entwickelte.

Oder Edmund Jacobson (1885 bis 1976) der 1938 auf Basis spezieller Übungen des Hatha-Yoga ( Ivengar Yoga ) die Progressive Muskelentspannung (PMR) entwickelte.

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Die historischen Wurzeln waren mit dieser Herkunfts-Bereinigung allerdings abgeschnitten und mussten als essenzielle Dinge wieder-entdeckt werden, wie z. B. von James Braid als er 1843 den Begriff Hypnose prägte.

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Mela:

Fest, Festival.

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Mentha spicate:

Synonym 1 Synonym 2 Synonym 3

Phudino . Pudina (Sanskrit). Spearmint (Englisch).

Für ein Verzeichnis aller im Ayurveda-Lexikon erfassten ayurvedischen Pflanzen siehe: Heilpflanzen .

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Mohini:

Symbol einer engelsartigen Frau.

In der Samudra Manthan Symbol für Stolz etwas erreicht zu haben. Egoismus.

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Moksha:

Synonym: Mukti.

Stellt eines der obersten Ziele dar. Vereinfacht gesprochen: Freiheit. Auch Freiheit vom Kreislauf der Wiedergeburt.

Moksha ist unabhängig von guten wie von schlechten Taten.

Der Handelnde ist nicht identisch mit dem Handeln oder den Folgen seines Handelns. Um Moksha zu erreichen muss man selbst aktiv werden, aus eigenem Wollen und Bemühen bestimmte Arten von Wissen und Eigenschaften erwerben. Wenn man Moksha umsonst haben will - geht nicht. Man muss selber aktiv werden, aus eigenem Impuls selber was tun.

Siehe auch: Purusharta

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Moxibustion:

Sammelbegriff für verschiende Arten lokaler Wärmebehandlung.

Eine früher häufig angewendte Form der Moxibustion war das direkte Abbrennen von zu Kügelchen zusammengerollten Kräuterstoffen direkt auf der Haut - meist über der Körperstelle, wo die Beschwerden auftreten.

Durch die teilweise sehr hohen Temperaturen können an kauterisierten Hautstellen Verletzungen auftreten. Glut oder heisse Asche darf nicht auf die Haut kommen. Man kann das Problem auf zwei Weisen lösen:

1.

Einmal indem man unter das brennende Kräuterkügelchen eine dünne, frische Ingwerscheibe legt. (In der traditionellen japanischen Medizin hat man neuerdings statt Ingwerscheibchen eine termo-resistente Folie hergestellt, auf der kleine Bejfusskraut-Kegel (in Grössesveriationen von Streichholzkopf bis Erbse) angebracht sind. Beim Abbrennen des Kräuterkegels leiten die Folien die Wärme in das darunterliegende Körpergewebe, während die Haut gleichzeitig vor Verbrennungen geschützt ist.)

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Zweitens indem man statt Kügelchen zigarrenartige Moxastanqen verwendet. Diese sind zwischen 10 bis 15 cm lang, 1 cm breit und brennen wesentlich länger als Kügelchen. Die Moxastangen können zudem per Hand gehalten werden. Moxastangen werden manchmal auch als Moxanadeln bezeichnet - eine Anspielung auf Akupunktur / Akupressur.

Es gibt auch Moxakerzen - diese sind wie Röhrchen innen oft hohl und werden weitestgehend druckfrei angesetzt (sehr häufig am Ohr). Moxakerzen werden in der Regel nie ganz abgebrannt. Nach der Behandlung kann man die Kerzen aufschneiden und sich ansehen warum.

Räucherstoffe dürfen beim Moxen nie unbeaufsichtigt abgebrannt werden.

Als häufigster Brennstoff wird bei der Moxibustion meist chinesischer Beifuss ( Artemisia annua ) verwendet.

Moxibustion ist nicht nur im Ayurveda bekannt. Auch die chinesische traditionelle Medizin kennt dieses sehr interessante Behandlungsverfahren. In China wird das Brennen erstmals erwähnt in den Manuskripten von Mawangdui aus dem 2. Jahrhundert v. Chr. Bis in die Quing-Zeit wurden die Beifuss-Kügelchen direkt auf der Haut abgebrannt. In Schriften der Quing-Zeit finden sich dann die ersten bekannten Adaptionen - mit Inqwerscheibchen , Lampendocht, warmen bis heissen Metallstücken ...

Die heute im physiotherapeutischen Bereich oft verwendete Thermobehandlung mit Infrarot / Rotlicht ist historisch gesehen eine Folgeentwicklung der Moxibustion.

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Mukul-Myrrhe:

Siehe: Commiphora mukul und Guqqul .

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Mula:

Synonym: Moola Wurzel.

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Mula-Prakrit / Mulaprakrit:

Siehe: Avyakta .

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Mutra:

Urin.

Die Mutra-Untersuchung gehört zur Achtoliedrigen Untersuchung . Nach dem Aufwachen wird eine Probe des Mittelstrahls untersucht. Ein Hilfsmittel dabei ist der Öltropfen-Test .

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N

Nadi:

Puls.

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Nadi Pariksha:

Synonym: Pulsdiagnose

Die Untersuchung des Puls (= Nadi Pariksha) ist Teil der achtqliedriqen Untersuchung .

Herz-Kreislaufsystem und Atmung reagieren schnell und direkt auf körperliche Änderungen und geben so Auskunft über seelisches und körperliches Befinden.

Ziel und Zweck:

Die Pulsuntersuchung hat mindestens drei Ziele:

1. Kritische Prüfung der vermuteten Dosha-Konstitution .

2. Ermittlung von Diagnose und Befund.

3. Planung der Ayurveda -Behandlung.

Durchführung der Pulsdiagnose - So wirds gemacht:

Der Nadi sollte morgens, auf leeren Magen in einer ruhigen und friedlichen Atmosphäre untersucht werden. Idealer Zeitpunkt ist direkt nach dem Aufwachen noch im Bett.

Praktisch lässt sich das kaum erreichen. In der Praxis gelten für die Durchführung der Pulsdiagnose folgende Kriterien:

1. Die Untersuchung erfolgt morgens. Am besten vor 10 Uhr, kann aber im Notfall jeder Zeit vorgenommen werden.

2. Der Patient sollte vor der Untersuchung noch nichts gegessen haben, sollte aber nicht durstig oder hungrig sein.

3. Der Patient sollte ruhig sein, aber nicht schlafen.

4. Die Untersuchung erfolgt nicht direkt nach Handlungen, die mit körperlichen Änderungen verbungen sind.

Also z. B. wenn der Patient mit dem Fahrrad zur Untersuchung kommt. Oder wenn er vor der Untersuchung joggen war. Oder wenn bestimmte Arten von Yoga . Massage oder Meditation vorangegangen sind ...

5. Der Untersuchungsraum, sollte angenehm temperiert sein: Frieren verfälscht das Ergebnis.

6. Patient und Arzt sollten die Untersuchung im Sitzen durchführen.

7. Idealerweise sitzen Arzt und Patient einander auf gleicher Höhe gegenüber.

8. Weder die Beine des Patienten noch die Beine des Arztes sollten überkreuzt sein.

Es gibt verschiedene Puls-Taststellen. In der Regel beginnt die Untersuchung am sogenannten radialen Puls. Dabei gilt traditionell: Bei Männern wird der Nadi an der rechten Hand untersucht, bei Frauen an der linken.

Der zu untersuchende Arm sollte sich dabei auf Herzhöhe befinden und in lockerer Position mit der Handfläche nach oben auf einer bequemen Unterlage liegen.

Der radiale Puls:

Um den radialen Puls zu finden orientiert man sich am sogenannten Radialisköpfchen (auch bekannt als Griffelfortsatz und Processus Styloideus Radii). Dieses findet sich an der Innenseite des Handgelenks, etwas unterhalb der Daumenwurzel.

Etwas unterhalb findet sich zwischen dem Radialisköpfchen und der Sehne des speichenseitigen Handbeugers die Radialisarterie.

Auf genau diese Stelle legt der Arzt Zeigefinger , Mittelfinger und Ringfinger seiner rechten Hand.

Der Mittelfinger ist direkt über der Stelle, an der die Radialisarterie am deutlichsten spürbar ist.

Die Untersuchung beginnt, indem der Arzt mit den drei Fingern behutsamen, gleichmässigen, leichten Druck auf die beschriebene Stelle ausübt.

(Hinweis: Bitte nur die beschriebenen Finger zur Untersuchung verwenden. Im Daumen ist deutlicher Eigenpuls des Arztes spürbar. Gefühlt werden soll aber der Puls des Patienten.)

Dauer der Untersuchung / Minuten-Viertelung:

Als temporäres Referenzmass nimmt man eine Minute und teilt diese in vier gleichlange Viertel. So hat man Vergleichsmöglichkeiten für die gefühlten Eigenschaften des Nadi .

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Puls-Eigenschaften:

Neben den eigentlichen Puls-Eigenschaften finden auch die Eigenschaften des Gewebes über dem Puls eine Rolle:

Während der Puls-Untersuchung achtet man auch auf das Gesicht und die Atmung, da sich bestimmte Stimmungen und Zustände - die ja auch auf den Puls wirken können - so am besten erkennen lassen.

Diagnosen rund um den Radial-Puls:

Je nach verwendetem Klassifikationssystem lassen sich Aussagen über Herz, Niere, Leber, Dünndarm, Dickdarm, ... treffen.

Untersuchung des Puls - Beispiele für häufige Diagnosen:

Im Ayurveda -Lexikon wird zwischen Untersuchung und Diagnose sehr genau unterschieden. An dieser Stelle ist es jedoch sinnvoll eine Ausnahme zu machen, denn es wird nicht nur der radiale Puls untersucht, sondern auch der Dosha -Puls. Als eine erste Orientierung folgende Tabelle mit Beispielen:

Vata Dominanz:

Pitta Dominanz:

Kapha Dominanz:

Sannipata Puls:

Der Puls ist unter dem Zeigefinger zu fühlen.

Der Puls fühlt sich an, als hätte er eine gewundene Bewegung.

Traditionelle ayurvedische Schriften führen als Vergleich an:

Wie eine Schlange oder ein Egel.

Der Puls ist

vergleichsweise schnell und von geringer Stärke. Frequenz, Stärke und Rhythmus können in den vier Vierteln einer Minute variieren.

Manchmal fühlt sich die Arterie auffallend hart an.

Der Puls ist unter dem Mittelfinger zu fühlen.

Der Puls scheint eine hüpfende Bewegung zu haben.

Traditionelle ayurvedische

Schriften führen als

Vergleich an:

Wie ein Frosch oder eine

Krähe.

Die Pulsfrequenz und die Stärke sind normal oder etwas über normal, aber sie sind in allen vier Vierteln konstant.

Die Finger am Puls können etwas Kühle fühlen.

Der Puls ist unter Ringfinger zu fühlen.

dem

Der Puls hat eine langsame, gleichmässige Bewegung.

Traditionelle ayurvedische Schriften führen als Vergleich an:

Wie ein Schwan oder eine Taube.

Der Puls ist in Frequenz und Stärke langsam. Stärke und Rhythmus sind in allen vier Vierteln einer Minute gleichmässig.

Die Finger am Puls können etwas Kühle fühlen.

Sind alle drei Dosha dominant, lässt sich der Puls unter allen drei Fingern (Zeigefinger,

Mittelfinger, Ringfinger) hoher Frequenz fühlen.

mit

Traditionelle ayurvedische

Schriften führen als

Vergleich an:

Der Puls bewegt sich wie

eine Wachtel oder ein

Feldhuhn.

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Siehe auch: Untersuchunqs- und Diagnose-Systeme

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Nagadamni:

Sanskrit für: Artemisia vulgaris .

Für ein Verzeichnis aller im Ayurveda-Lexikon erfassten ayurvedischen Pflanzen siehe: Heilpflanzen .

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Nagakeshara:

Eines der Sanskrit-Synonyme für: Crocus sativus L

Für ein Verzeichnis aller im Ayurveda-Lexikon erfassten ayurvedischen Pflanzen siehe: Heilpflanzen

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Näla:

Synonym: Nala.

Stängel.

Siehe: Sammeln avurvedischer Heilpflanzen .

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Nasya:

Nasya ist die Behandlung mit speziellen Nasentropfen / Nasenspülungen.

Nasya wird verwendet bei: Allergien, Heuschnupfen, chronischen Nebenhölenentzündungen, ... aber auch bei Behandlungen der Halswirbelsäule und im Bereich der Schultern sowie im Rahmen der Panchkarma-Kur .

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Neem:

Sanskrit für: Azadirachta indica.

Für ein Verzeichnis aller im Ayurveda-Lexikon erfassten ayurvedischen Pflanzen siehe: Heilpflanzen .

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Netra Basti:

Die Augen werden in körperwarmen, reinem Ghee gebadet. Siehe: Basti : Netra Tarpana .

Netra Tarpana:

Synonym: Goldener Blick.

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Behandlung bei der ein Teigring um die Augen gelegt wird. In den Teigring wird körperwarmes Ghee gegossen. Anwendungsgebiete: Brennende, rote, oder überanstrengte Augen.

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Nidana:

Bedeutung 1: Diagnose .

Bedeutung 2: Lehre der ursächlichen Faktoren; Synonyme in Bedeutung 2: Hetu; Karana.

Zu Bedeutung 2:

Die Lehre der ursächlichen Faktoren bezieht sich auf Äthioloqie , also auf die Ursachen, die zu Entstehung von Symptomen und Erkrankungen führen können und daher bei Untersuchung und Diagnose berücksichtigt werden.

Bei den äthiologischen Faktoren konzentriert Ayurveda seine Aufmerksamkeit zuerst auf Dinge wie Gewohnheiten, Ernährung, Konsum von Genuss-Stoffen, Umwelt, Tagesablauf und Zeitplanung, physische und psychische Belastungen. Ayurveda empfiehlt an verschiedenen stellen immer Hita-Avu . Deshalb nimmt sich der Arzt bei Beschwerden, die psychologische Komponenten vermuten lassen erst Zeit um zu sehen, wie der Patient sein Leben führt. Erst als zweites wird auf andere Ursachen fokussiert, z. B. Infektionen, physiologische Untersuchung etc. ...

Ayurveda stellt Immunität des Körpers und Resistenz der Gewebe deutlich in den Vordergrund. Die Betonung von Immunität und Resistenz unterstreichen das Konzept der Vorbeugung und weisen auf den hohen Stellenwert psychosomatischer Zusammenhänge: Ist Immunität und Widerstandskraft gut, ist man weniger krankheitsanfällig und kann z. B. viele Mikroorganismen besser abwehren.

Die ursächlichen Faktoren werden im Ayurveda detailliert beschrieben. Die einfachste Beschreibung ist die 4 Ursachen Klassifikation.

Die allgemeine 4 Ursachen Klassifikation:

Ursachen für Gesundheit wie auch für Krankheit lass sich in 4 Ursachen beschreiben:

Samnikrishta (die präsente Ursache/n) Viprakrishta (die Anfälligkeit, die entfernte Ursache/n) Vyabhichara (die Ursache/n der Schwäche oder Schwächung) Pradhanika (die überwiegende Ursache/n)

Sushrutas Klassifikation von äthiologischen Faktoren:

Sushruta präzisierte die 4-Ursachen Klassifikation durch:

1. Endogene Faktoren ( Adhvatmaka )

- Erblich (Adibala pravritta)

- Angeboren (Janma bala pravtritta)

- Endogene Faktoren nach der Geburt (Dosha bala pravritta)

2. Exogene Faktoren ( Adhibhautika )

- Physische Traumata

- Verletzungen und Bisse durch Tiere, Insekten usw. ...

3. Faktoren durch Naturereignisse (Adhidaivika)

- Jahreszeitlich (Kala bala pravritta)

- Übernatürlich (Daivabala pravritta)

- Natürlich (Svabhava bala pravritta)

Zu Untersuchung und Diagnose siehe Pancha Nidana .

Zur ayurvedischen Theorie über Entstehung und Verlauf von Symptomen und Krankheiten siehe Krivakala .

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Nidan Parivarjana:

Nidan bedeutet Ursache.

Parivajana bedeutet nicht nehmen, vermeiden.

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Ayurveda legt besonderen Wert auf die Ursachenvermeidunq von Krankheit . Der Begriff Nidan Parivarjana ist also besonders bei der Pathogenese wichtig.

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Nidra:

Im Ayurveda ist Nacht- und Schlafenszeit gleichzusetzen. Nidra bedeutet in diesem Sinn: Ruhezeit. Eine wichtige Bedeutung kommt Nidra in der ayurvedischen Veriüngunqs-Behandlung zu. Das liegt zum Teil daran, dass der Biorhythmus des Körpers nachts Hormone produziert wie z. B. HGH (= Human Growth Hormone). HGH trägt ganz wesentlich zur Regeneration des Körpers bei. Am Morgen nach einem guten Schlaf sieht man sehr viel frischer, regenerierter, jünger aus, als am Morgen nach einer durchfeierten Nacht. (Siehe: Yoga Nidra ).

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Nija:

Bedeutung 1: Inneres

Bedeutung 2: Endogenes z. B. bei psychiatrischen Störungen.

Siehe auch: Agantuia , Adhvatmaka und Adhibhautika .

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Nirooha Basti:

Synonym: Nirooha Vasti.

Therapeutische Einlaufe mit Abkochungen. Nirooha Basti ist nach der Schule von Charaka Teil der ayurvedischen Reinigungs-Kur.

Siehe auch: Basti: Vasti.

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Niryäsa:

Synonym: Niryasa.

Harz.

Siehe: Sammeln avurvedischer Heilpflanzen

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Ojas:

Reinste Form von Energie, die in einer Zelle, einem Körpergewebe oder Organsystem vorkommen kann. Siehe: Ernährung .

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Ölbehandlungen:

Siehe: Purvakarma .

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Öltropfen-Test:

Der Öltropfen-Test kann bei der Mutra -Untersuchung eingesetzt werden: Man gibt vorsichtig einen Tropfen Öl auf die Oberfläche des unverdünnten Mutra und beobachtet, wie er sich ausbreitet. Die Art wie sich der Öltropfen verhält, wird bei Diagnose und Prognose berücksichtigt. (Siehe: Achtqliedriqe Untersuchung ).

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Pada:

Beine.

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Pada-Abhyanga:

Ayurvedische Fussreflexzonenmassage.

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Palasa:

Sanskrit für: Butea monosperma .

Für ein Verzeichnis aller im Ayurveda-Lexikon erfassten ayurvedischen Pflanzen siehe: Heilpflanzen .

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Pallava:

Sprosse.

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Pancha Kasaya Kalpana:

Wörtlich: Fünf pharmazeutische Prozesse [der Pfanzen-Zubereitung].

Die fünf häufigsten Prozesse der ayurvedischen Pflanzen-Zubereitung bezeichnet man als Pancha Kasaya Kalpana. Die fünf häufigsten Prozesse sind:

1. Abkochung (= Kasaya)

2. Paste (= Kalka)

3. Pulver (= Curna)

4. Infusion (= Phanta) oder kalte Infusion (= Shitakasaya)

5. Saft (= Svarasa)

Für weitere ayurvedische Prozesse der Arznei-Zubereitung siehe: Arzneiformen .

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Pancha Nidana:

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Charaka hat 5 Faktoren beschrieben, die bei Untersuchung und Diagnose berücksichtigt werden sollen. Diese 5 Punkte nennt man Pancha Nidana.

1. Nidana (= äthioloqische Faktoren )

2. Purva Rupa (= Vorzeichen, frühe Symptome)

3. Lakshana (= Symptome)

4. Upasaya (= Diagnose durch angewandte Therapeutika)

5. Samprapti (= Entwicklungsverlauf eines biologischen Vorgangs)

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Panchkarma:

Synonym 1: Panchakarma. Synonym 2: Reinigungs-Kur.

Wörtlich: Panch bedeutet 5. Karma bedeutet Handlung.

Panch-Karma heisst 5 Handlungen. Die Panchkarma-Kur ist ein ayurvedisches Reinigungs-Programm bei dem Giftstoffe und Schlacken im Körper gelöst und auf natürliche Weise ausgeschieden werden. Die Reinigungs-Kur ist zentraler Bestandteil des Ayurveda . Reinigung wird in diesem Sinne als Entgiftung / Ama -Reinigung verstanden.

Die Panchkarma-Kur dient auch dazu, die Doshas wieder ins Gleichgewicht zu bekommen.

Die gesamte Panchkarma-Kur ist eingebettet in ein Behandlungsgefüge aus 3 aufeinanderfolgenden Phasen: Ama-pachana, Shodana, Shamana. Diese 3 Phasen der Panchkarma-Kur sind im Ayurveda-Lexikon beim Stichwort Ama beschrieben.

Hauptteil der Panchkarma-Kur sind - wie der Name Panch-Karma sagt - 5 Handlungen.

Diese sind:

1. Vamana (= Therapeutisches Erbrechen)

2. Nasva (= Applikation von Arzneistoffen in die Nase)

3. Virecana (= Abführen; Purgier-Therapie) und / oder Bastis (= Einlaufe, Ölungen, Stauungen von Öl oder Ghee )

4. Anuvasana Basti (nach der Charaka-Schule) oder spezielle Basti (nach der Sushruta -Schule).

5. Nirooha Basti (nach der Charaka -Schule) oder Raktamoksha (nach der Sushruta -Schule. diese Schule hat später die beiden Arten von Basti ( Anuvasana und Nirooha ) in einem Schritt zusammengefasst und die Raktamoksha als eigenständigen fünften Schritt betrachtet.).

Bei sehr geschwächten Klienten werden die 5 Handlungen leicht abgewandelt. Siehe: Brumhana-Kur .

Die Reihenfolge der fünf Behandlungsschritte wird von verschiedenen Ayurveda-Schulen / Ayurveda-Therapeuten unterschiedlich gehandhabt. Auch der Zeitplan ist sehr unterschiedlich. Die häufigsten Anwendungen sind 14 Tage 21 Tage, 31 Tage.

Beispiel für einen Panchkarma-Behandlunqsplan von 21 Tagen:

Ein Behandlungsplan muss selbstverständlich für jeden Patienten individuell erstellt werden. Der innertagliche Ablauf, Zeitpunkte, Dosierungen und Intensität der einzelnen Behandlungen sind in dieser Übersicht nicht erfasst. Raktamoksha wird nicht durchgeführt (obwohl dies im z. B. Rahmen einer Blutspende sinnvoll sein könnte). Zur Behandlung gehören auch Ruhezeiten sowie konstitutionsqerechte Diät.

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Ein geschulter Ayurveda-Therapeut kann schon am Behandlungsplan erkennen, worunter der Patient ungefähr litt und wie seine Dosha-Konstitution aussieht. Ayurvedische Behandlungen werden immer individuell, für einen bestimmten Patienten geplant. Für einen Patienten mit eher psychischer Symptomatik sind die Behandlungs-Schwerpunkte entsprechend zu anzupassen, beispielsweise:

Die Panchkarma-Kur wirkt sehr intensiv auf Stoffwechsel, Verdauungsvorgänge und Kreislaufsystem. Während der Reinigung sind regelmässige serologische Messungen und Labor-Kontrollen sinnvoll; auch als Erfolgskontrolle um Vergleichswerte vor, während und nach der Behandlung zu erhalten. Bei bestimmten Patienten sind EKG- und Blutdruckkontrollen angebracht, um den Kreislauf zu überwachen. Bei der 21-tägigen Variante der Reinigungs-Kur empfiehlt sich ein stationärer Klinikaufenthalt. Für weitere Informationen sei auf den Eintrag Ama verwiesen.

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Pancha Mahabuta:

Siehe Mahabuta.

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Parasa:

Synonym: Parasara.

Parasa bezeichnet beim Krivakala das Stadium der Ausbreitung ( Stadium 3 ).

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Pariksha:

Bedeutung 1: Untersuchung. Bedeutung 2: Diagnose .

Viele Übersetzer ayurvedischer Texte verwenden die Begriffe Untersuchung und Diagnose wie Synonyme: Untersuchung und Diagnose hängen zwar eng zusammen, sind jedoch streng voneinander zu trennen. Nicht jede Untersuchung führt auch zu einer Diagnose .

Da die Untersuchung einer möglichen Diagnose sinnvollerweise vorangeht, wird hier empfohlen den Begriff Pariksha mit Untersuchung zu übersetzen.

Siehe auch: Untersuchungs- und Diagnose-Systeme

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Parinama:

Sammelbegriff für Dosha -Belastunqen durch falsche Zeitnutzung (Tagezeit, Jahreszeit, Klima, Verhalten in Relation zum biographischen Alter...)

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Payu:

Ausscheidungsorgane. Siehe auch: Karmendivas .

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Parvati:

Mythologische Figur.

Ehefrau von Shiva . Mutter von Ganapathy .

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Patra:

Synonym: Pattra (Sanskrit).

Blätter.

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Phala:

Frucht.

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Phudino:

Siehe: Mentha spicate (Botanischer Name).

Für ein Verzeichnis aller im Ayurveda-Lexikon erfassten ayurvedischen Pflanzen siehe: Heilpflanzen .

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Pichchhila:

Bedeutung 1: Glatt. Bedeutung 2: Schleimig.

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Pindaswed:

Trockene Ganzkörper-Massage mit warmen Kräutersäckchen. Je nach Befund - manchmal auch je nach Körperregion - werden die Kräuter anders zusammengemischt. Dabei spielt auch der Duft der Kräuter eine Rolle. Die Massage beginnt bei den Füssen. Pindaswed wird bei der ayurvedischen Veriünqunqs-Behandlunq eingesetzt. Weitere Indikationen: Fettabbau, Zellulitis, Gelenk-Steifheit, Arthritis, ...

Für eine andere, trockene Ganzkörper-Massage siehe: Garshan .

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Pippali:

Langer Pfeffer.

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Pitta:

Ist eins der 3 Dosha . Es wird auch Stoffwechselprinzip genannt. Hauptsitz ist im Dünndarm. Siehe: Dosha . Agni .

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Piyala:

Synskrit für Buchanania lazan .

Für ein Verzeichnis aller im Ayurveda-Lexikon erfassten ayurvedischen Pflanzen siehe: Heilpflanzen .

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Pizzichilli:

Synonym 1 Synonym 2 Synonym 3 Synonym 4 Synonym 5

Königsguss (Deusch).

Malayalam.

Pizhichil.

Pizichil.

Pizzichill.

Pizzichilli ist eine Kombinations-Behandlung von Massage-, Öl- und gezielter Wärmebehandlung.

Während bei der Shirodhara der Ölstrahl hauptsächlich auf den Bereich der Stirn konzentriert wird, wird der Ölstrahl beim Pizzichilli über den gesamten Körper geführt.

Zudem wird die Temperatur des Ölstrahls langsam und behutsam erhöht. Durch das Schwitzen und Verwendung von Öl wird vor allem die Entfernung von lipophilem Ama begünstigt.

Pizzichilli wird oft im Rahmen einer Panchkarma-Kur angewendet.

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Pooja:

Rituale und Gewohnheiten zur täglichen Gesunderhaltung und Körperpflege. Weiterführende Informationen dazu finden sich z. B. bei: Ayurveda , Jnaenendrivas

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Pradhanakarma:

Synonyme: Pradhanakarma.

Pradhanakarma ist die wichtigste Phase der Panchkarma-Kur .

Die Phase beginnt mit einem Vorbereitungstag, der aus Fasten, Abführen und vorbereitenden Behandlungen besteht (Z. B.: Verschiedene Bastis und Nasva und blutverdünnenden Behandlungs-Methoden ...)

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Prakriti:

Bedeutung 1:

Wenn etwas in ursprünglicher und unvermischter Form vorliegt.

Bedeutung 2:

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Die Grund-Eigenschaften, aus denen die für jeden Menschen individuelle Dosha-Verteilunq / Grund-Konstitution entsteht. Die Dosha-Verteilung ist nicht mehr praktiti, sondern vikriti , da sie immer eine Mischform darstellt. In jeder avurvedischen Erstberatunq wird diese Grund-Konstitution diagnostiziert , da hierauf die weitere Behandlung basiert.

Mit einer individuellen Grund-Konstitution wird man geboren. Sie bleibt immer gleich, gilt als ursprünglich und unvermischt und stellt die individuelle unverwechselbare bioenergetische Dosha-Verteilung dar, die kurz eben Praktiti genannt wird. Die individuelle Grund-Konstitution wird gelegentlich auch als biologischer Fingerabdruck bezeichnet.

Die Dosha-Verteilunq kann durch Störungen (z. B. Stress) aus dem Gleichgewicht gebracht werden. Das Gleichgewicht kann sich ändern. Die Grund-Konstitution ändert sich nicht.

Diese Dosha-Verteilunq bestimmt körperliches Aussehen, persönliches Verhalten, Vorlieben (z. B. für scharfe oder milde Gewürze; helle oder dunkle Farben ...), Krankheitsneigung und emotionalen Tendenzen ... (Siehe auch: Vikriti ).

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Prakropa:

Prakropa bezeichnet beim Kriyakala das Stadium der Reizung ( Stadium 2 ).

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Praman:

Praman bedeutet: Proportionen der körperlichen Strukturen.

Praman spielt bei der avurvedischen Diagnose eine Rolle; speziell bei dem Teil, den man übersetzt als Körperlesen bezeichnet. Praman ist zu unterscheiden von Samhanan .

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Pramana Niroopana:

Analyse der Instrumente des richtigen Wissens.

Pramana sind Instrumente des Wissens. Diese werden in der Tarka Sastra beschrieben als:

1. Prathyaksham (Sinneswahrnehmung)

2. Anumanam (Ableitung / Folgerung basierend auf Sinneswahrnehmungen)

3. Upamanam (Ableitung / Folgerung basierend auf Ähnlichkeiten)

4. Sabdam (Anweisungen der Veden)

Nach Nvava existieren 3 Quellen von nicht gültigem Wissen:

1. Samsaya (Zweifel)

2. Bhrama (Falsche oder getrübte Wahrnehmung.

Jemand verwechselt eine Schlange mit einem Stück Seil. Oder verwechselt die Brahmi mit der Brahimi . Es gibt keinen Ersatz für klare Wahrnehmung.)

3. Tarka (Hypothetisches Argument.

Wissen, dass zwar da ist, das aber nicht genutzt wird.)

Ebenfalls nach Nvava existieren 4 Quellen gültigen Wissens:

1. Prataksha (Wahrnehmung, Beobachtung, Lautwerdung.

Nayaya unterscheidet zwei Arten von Pratakasha:

Die erste nennt er laukika . Das ist Wissen, das durch Kontakt der 5 Sinne mit weltlichen Objekten

gewonnen wird. Dazu gehören sehen, hören, berühren, schmecken, riechen ...

Und dann sagt er, es gibt noch eine andere Art des Wahrnehmens. Diese zweite Art nennt er

alaukika . Dies ist Wissen, dass durch Wahrnehmung von Gedanken, Intuition, Inspiration,

Emotionen, Sympathie, Liebe usw. kommt.)

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Folgerungen von Wahrnehmungen müssen von einer assoziativen Überlagerung oder Projektion unterschieden werden. Beispielsweise sieht man irgendwo in der Ferne Rauch aufsteigen. Also ist eine Folgerung, da wird möglicherweise Feuer sein. Man hat das Feuer nicht gesehen, man muss es auch nicht sehen, man kann es als Hypothese folgern. Es ist sozusagen ein höchst wahrscheinliches Erfahrungswissen. Das gesamte System der Wirkung ayurvedischer Medikamente und Behandlungen basiert auf einer statistisch geordneten Praxis von Anumana.

3. Upaman (Vergleich)

4. Shabda (Aussage)

Gemäss Nyaya und Vaisheshika kann jede Realität durch diese 4 Methoden des Wahrnehmens beschrieben werden. Diese 4 Methoden sind daher eine wichtige philosophische Grundlage der ayurvedischen Untersuchungsund Diagnose -Systeme.

Siehe auch: Indriyas .

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rrana:

Lebensspendende Energie, Atem-Energie.

Der Begriff wird im Ayurveda auch synonym mit Nervenenergie

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Prangnaparadha:

Sinngemäss etwa: Beurteilungs-Fehler, Einschätzungs-Fehler, ...

Sammelbegriff für Dosha -Belastungen. die durch ungünstige Verwendung von Sarira (= Körper), Vak (= Sprache), und Marias (= psychischen Ressourcen) entstehen können.

Jede Handlung, die dem Körper schadet, indem sie gesunde, natürliche Bedürfnisse unterdrückt

und jede Handlung, die aus Affekten, Leidenschaft oder Wahn entsteht,

gilt im Ayurveda als (potenzieller) Beurteilungs-Fehler und kann (muss aber nicht) zu Dosha-Ungleichgewicht

führen.

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Praroha:

Keime.

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Prashama:

Ein Begriff mit dem das Ayurveda spontane Heilung beschreibt: Die spontane Rückbildung einer Symptomatik oder Krankheit (= Spontanremission).

Ayurveda unterscheidet insgesamt 6 Krankheitsstadien . Spontanremission findet sich oft zwischen dem Stadium 2 (= Stadium der Reizung / Prakropa ) und Stadium 3 (= Stadium der Ausbreitung / Parasa ). (Die 6 Krankheitsstadien sind beschrieben bei: Kriyakala ).

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Prataksha:

Die Hauptbedeutung ist Wahrnehmung. Der Begriff Prataksha geht jedeoch mit der Unterscheidung zwischen normaler und besonderer Wahrnehmung über die Bedeutung Wahrnehmung hinaus und umfasst auch die Bereiche Beobachtung, Gewahrwerdung, Lautwerdung. Siehe z. B.: 4 Quellen des Wissens nach Nyaya .

NACH

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Ayurveda-Lexikon; Stand: 09. Januar 2008

Pratyahara:

Wörtlich: Navigation der Sinne.

Pratyahara ist ein konzentrativer Vorgang, der das Zurückziehen der Indrivas von Objekten der materiellen Welt beschreibt. Pratyahara wird für die Bezeichnung einer bestimmten Stufe bei der Meditation verwendet. Es ist nicht die Meditation selbst. Es ist eher eine Vorbereitung für eine bestimmte Art der Meditation .

Als Metapher für Pratyahara dient die Schildkröte , die ihren Kopf und alle ihre Pfoten unter den vor Störungen schützenden Panzer zurückzieht und sich so einen sicheren Ort schafft... (Siehe: Yoga ).

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Pringu:

Sanskrit für: Callicarpa macrophvlla .

Für ein Verzeichnis aller im Ayurveda-Lexikon erfassten ayurvedischen Pflanzen siehe: Heilpflanzen .

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Prithvi:

Synonym: Prithivi.

Prithvi steht für die Erde, das Stoffliche, Feste, Materielle ... Prithvi ist eines der 5 Mahabuta und wird in dem Zusammenhang auch als Prithvi Mahabuta bezeichnet.

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Pudina:

Siehe: Mentha spicate (Botanischer Name).

Für ein Verzeichnis aller im Ayurveda-Lexikon erfassten ayurvedischen Pflanzen siehe: Heilpflanzen .

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Puga:

Synonym 1: Haufen (Sanskrit, wörtliche Bedeutung). Synonym 2: Areca catechu .

Für ein Verzeichnis aller im Ayurveda-Lexikon erfassten ayurvedischen Pflanzen siehe: Heilpflanzen .


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