Der Anti-Ovid

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Kapitel 1 des Buches: Der Anti-Ovid

Christoph Martin Wieland.

Der Anti-Ovid.Anti-Ovid nannte Wieland dieses Gedicht als Gegenstück zu dem Gedicht Ovids über die Kunst zu lieben, welches den Leserinnen wenigstens in der Nachbildung Mansos bekannt seyn kann, aber dann freilich nicht in seiner ursprünglichen Frivolität. »Dieß Lehrgedicht, sagt Ramdohr in seiner Urania, würde besser: Kunst zu verführen, heißen. Es enthält eine Anleitung für arme Wollüstlinge, ohne Geld die Gunst der römischen Hetären zu gewinnen, und für diese Hetären eine Vorschrift, ihre Reize auf Kosten ihrer Liebhaber geltend zu machen. – Das Herz wird nie dadurch gewonnen werden können. In allem erkennt man den ausgelernten Wüstling.« Darum will Wieland dieser Kunst die wahre Art zu lieben entgegenstellen.

1752.

 


 

Leipzig.
G. J. Göschensche Verlagshandlung.
1856.

 


 


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