Das A-B-C

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Kapitel 1 des Buches: Das A-B-C

Adolf Glaßbrenner

Das A-B-C


Der Angler angelt hier das A;
Der Affe klettert lustig da.
 

Der Bär ist ein gar dummes Thier,
Er reitet auf dem Besen hier.
 

Der Leib thut dem Chinesen weh,
Er trinkt deshalb Camillenthee.
 

Weshalb mag wohl der Diener schrein?
Der Dachshund beißt ihn in das Bein.


Der Esel trägt das E hier fort;
Die Eichkatz siehts und knuppert dort.
 

Die Fliege summt, der Fisch, der schweigt,
Das F, das lernt sich kinderleicht.
 

Der Geck erschrickt hier vor dem G,
Die Gans lernt nie das A-B-C.
 

Der Herr geht aus dem Hause früh
Und hört des Hahnes kickriki.


Der Igel hat der Stacheln viel;
Das I ist hier des Indiers Ziel.
 

Der Kuckuck ruft sein Kuckuck da;
Der Kärrner karrt zum Kind das K.
 

Der Läufer, der läuft weit und schnell;
Bei Nacht brennt die Laterne hell.
 

Der Musikant, der spielt für Geld;
Der Mops umsonst dazwischen bellt.


Der Narr hälts N auf seinem Kopf;
Am Fenster steht ein Nelkentopf.
 

Der Ochse brüllt und stößt voll Wuth;
Das reife Obst, o, das schmeckt gut!
 

Der Papagei auch plaudern kann;
Der dumme Peter gafft ihn an.
 

Der Qäker sagt zu Jedem Du;
Durch ihn erlernst Du hier das Q.


Der Rabe ist sehr schwarz und stiehlt;
Rekruten thun, was man befiehlt.
 

Der Schäfer flötet sanft und brav;
Nichts lernt von ihm das dumme Schaf.
 

Trompeter bläst sein Ta- ta- tra;
Die Trommel hört man fern und nah.
 

Der Uhu sieht im Dunkeln nur.
Wie viel mein Kind zeigt diese Uhr?


Der Vollmond schneidt ein bös Gesicht;
Den Vogelfänger kümmerts nicht.
 

Der arme Weber trägt das W;
Der Wandersmann singt sein Juchhe!
 

Das X und auch das Ypsilon,
Das lernt die Tochter und der Sohn.
 

Das Z bringt hier der Zettelmann.
Das Kind das Alphabet nun kann.


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