Araspes und Panthea

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Kapitel 1 des Buches: Araspes und Panthea

Christoph Martin Wieland

Araspes und Panthea

Ein Geschichte in Dialogen nach dem Xenophon

1758

Vorbericht

Die Geschichte des Araspes und der Panthea, die schönste Episode der Xenophontischen Cyropädie, sollte, wenn das Heldengedicht Cyrus zur Vollendung gekommen wäre, ebenfalls als Episode in dasselbe eingewebt werden.

Als der Dichter (aus Ursachen, die an einem andern Ort angegeben werden sollen) den Gedanken, jenes große Werk auszuführen, aufgab, war er noch so voll von Araspes und Panthea, daß er dem Drange, diesen eben so lehrreichen als unterhaltenden Beitrag zur Geschichte des menschlichen Herzens, in Form von Gesprächen, zu einem besondern Werke auszuarbeiten, nicht widerstehen konnte. Er verwendete dazu die schönsten Stunden seines Aufenthalts in Bern im Jahre 1758; und die Gemütsstimmung, in welcher ihn seine damaligen Verhältnisse unterhielten, war nicht nur der Ausführung dieses kleinen Werkes besonders günstig, sondern machte auch die Grundlage derjenigen aus, in welcher die Idee der Geschichte Agathons in seiner Seele lebendig zu werden anfing und sich nach und nach ausbildete, wiewohl (äußerer Umstände wegen) noch einige Jahre verflossen, ehe er an die wirkliche Ausarbeitung derselben Hand anzulegen vermögend war.

Personen dieser dramatischen Gespräche

Cyrus

Araspes

Arasambes

Panthea

Mandane

Scheristany, Zelis,
Gulindy: Sklavinnen
der Panthea



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