Das Stuttgarter Hutzelmännlein

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Kapitel 1 des Buches: Das Stuttgarter Hutzelmännlein

Eduard Mörike

Das Stuttgarter Hutzelmännlein

Märchen

Vorwort zur ersten Auflage

Die gegenwärtige Erzählung war schon längst, als Seitenstück zu einer ähnlichen»Der Schatz«, in meiner Iris wieder abgedruckt aus dem Jahrbuch schwäbischer Dichter und Novellisten., entworfen und blieb unausgeführt, bis dem Verfasser neuerdings die Skizze wieder in die Hände fiel und ihn zur guten Stunde an eine fast vergessene kleine Schuld erinnerte.

Indem dies Märchen ganz den schwäbischen Charakter tragen und dieser seinen Ausdruck soviel möglich auch in der Sprache finden sollte, kam dem Verfasser der Umstand zugute, daß ihm von einem frühern, mehrjährigen Verkehr mit unserm Volke viele Eigentümlichkeiten derselben, einzelne Wörter und Redensarten vollkommen gegenwärtig geblieben waren. Manches floß ihm auf anderm Wege zu, vornehmlich aus einer genauern Bekanntschaft mit Joh. Chr. v.  Schmids schwäbischem Wörterbuch, einer in Schwaben viel zu wenig verbreiteten, unschätzbaren Arbeit. Die Worterklärungen und was dazu gehört, im Anhang der Erzählung, sind, mit wenigen Ausnahmen, dem eben genannten Werke entnommen.

Stuttgart, im Dezember 1852 Mörike


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